Kindler: Grüner Landesparteitag bekräftigt Nein zur Y-Trasse

Am Wochenende vom 14. - 15. November debattierten 140 grüne Delegierte auf der Landesdelegiertenkonferenz in www.flickr.com/CC by Dima Konsewitch/http://www.flickr.com/photos/24741881@N07/3452545545/ Osnabrück über das Grüne Verkehrskonzept für Niedersachsen. Die Grünen sprechen sich klar gegen die geplante Y-Trasse und den Neu- und Ausbau von Autobahnen aus. Auch Sven-Christian Kindler, der zuständige Bundestagsabgeordnete für die Region Rotenburg und Soltau-Fallingbostel, diskutierte als Delegierter über den beschlossenen Leitantrag "Mobilität für die Zukunft - bedarfsgerecht und nachhaltig" mit.

Kindler freut sich besonders über die klare Ablehnung für den Bau der Y-Trasse. "Wir wollen mehr Güter von der Straße auf die Schiene bringen. Aber dabei ist die geplante Y-Trasse kontraproduktiv. Sie ist ein viel zu teures Prestigeprojekt und käme zehn bis 15 Jahre zu spät, um den wachsenden Hafenhinterlandverkehr zu entlasten." Kindler sprach sich stattdessen für den zweigleisigen Ausbau der Strecke Rotenburg-Verden, die Ertüchtigung der Amerika-Linie und den Ausbau der Heidebahn aus. So könne kurzfristig und effizient die Kapazität im Schienenverkehr in der Region gesteigert werden. Weiterhin forderten die niedersächsischen Grünen auf dem Parteitag den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) als unverzichtbares Element der Daseinsvorsorge zu stärken und für sozial Benachteiligte ein Sozialticket einzuführen. Deutliche votierten die Delegierten ebenfalls gegen den Neu- und Ausbau von Autobahnen. Statt dem Neubau der A39, der A22 oder A33 und dem Ausbau der A2 oder der A7 sprachen sich die niedersächsischen Grünen dafür aus, die frei werdenden Finanzmittel in den ÖPNV, den Schienenverkehr und alternative Verkehrskonzepte zu investieren. Kindler: "Es ist klar. Wer Straßen sät, wird Autoverkehr und Staus ernten."

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