PM DRK Soltau: Kindler bei Rotem Kreuz Soltau – wertvolle Arbeit im Migrationsbereich

Der grüne Bundestagsabgeordnete Sven-Christian Kindler besuchte diese Woche die Kreisgeschäftsstelle des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Soltau. Im Gespräch mit Joachim Stelzer, Kreisgeschäftsführer des DRK Soltau und Christian Wüstenberg, zuständig für Migrationsarbeit, wurde deutlich welches breite Spektrum an sozialen Diensten der Kreisverband im  Nordkreis abdeckt: von Kindertagesstätten, über betreutes Reisen, den Hausnotruf, bis zum Rettungsdienst. Die vielfältigen Aufgaben werden von den 110 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in enger Zusammenarbeit mit den vielen ehrenamtlich Aktiven geleistet.  „Das Rote Kreuz ist als Arbeitgeber für die Region mit einem mittelständischen Betrieb vergleichbar. Diese wertvolle Arbeit verdient höchste Anerkennung, gerade weil sie oft nicht im Rampenlicht steht,“ so Sven-Christian Kindler.

Der Austausch zur Migrationsarbeit war ein besonderer Schwerpunkt des Treffens. Seit 20 Jahren engagiert sich das DRK für Menschen, die - aus verschiedensten Gründen - ihre Heimat verlassen mussten. „Zu Beginn unserer Tätigkeit“, so Christian Wüstenberg  „war der Schwerpunkt die Beratung und Betreuung von Aussiedlern und Flüchtlingen aus Krisengebieten.“ Inzwischen wird die Beratung zum Beispiel auch häufig von EU-Bürgern beansprucht, die in Deutschland arbeiten. In all den Jahren hat sich die Arbeit und auch die Gesetzgebung sehr verändert. Geblieben ist die Aufgabe Migrantinnen und Migranten beim Weg durch den Behördendschungel behilflich zu sein und Orientierung  und Hilfestellung zu verschiedensten Fragen zu geben.

Auch die Abschiebefälle aus der Region und das Bleiberecht waren Thema bei dem Treffen. Für Kindler ist klar, dass sich „die neu geschaffene Bleiberechtsregelung mit den hohen Hürden als lebensfern und oftmals familienfeindlich erwiesen hat. Wir brauchen ein menschenwürdiges und großzügiges Bleiberecht, damit die Menschen, die in Deutschland zu Hause sind, nicht mehr in fremde Länder abgeschoben werden.“

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