Besuch der IGS Linden – Gespräch mit SchülerInnen über die Afghanistanpolitik
09:45 bis 11:15
Gespäch mit Save Me-Hannover und der Leiterin des Flüchtlingsheims der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde in Hannover-Süd
15:00 bis 17:00
Die bundesweite Kampagne “Save Me” fordert, dass Deutschland sich im Rahmen eines Rettlementprogramms verpflichtet, kontinuierlich ein jährliches Konntingent von Flüchtlingen dauerhaft aufzunehmen und zu integrieren.
Die hannoversche Gruppe hat bereits 68 UnterstützerInnen, die sich für dieses politische Ziel einsetzen.
Mehr Informationen zur Kampagne hier
„Jung und älter – zusammen in der Politik“ – Erinnern für die Zukunft
19:00 bis 21:00
Shoa-Überlebender Salomon Finkelstein im Zeitzeugengespräch bei der Grünen Jugend Hannover
Mittwoch, 10. März, 19 Uhr, Grünes Zentrum, Senior-Blumen-Gang 1
Am Mittwoch, den 10. März 2010 kreuzen sich bei der Grünen Jugend in Hannover drei Lebenswege, die verschiedener nicht sein könnten. Gemeinsam wollen wir voneinander und füreinander erzählen, um deutlich zu machen: Auschwitz darf nicht vergessen werden, weil sich Auschwitz nicht wiederholen darf!
Einen dramatischen Leidensweg, der so einzigartig und zugleich so exemplarisch für das Schicksal der vielen verfolgten Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus ist, durchlebte Salomon Finkelstein. Der 1922 in Polen geborene Hannoveraner überlebte Ghetto, Arbeitslager und KZ’s. Er hält fest: „Auschwitz kann man nicht beschreiben“ und dennoch unternimmt er in unermüdlicher Kraftanstrengung immer wieder den Versuch, das was er erfahren hat, in Worte zu fassen. Salomon Finkelstein ist es wichtig seine Geschichte zu erzählen, um daraus für dieGegenwart und Zukunft zu lernen.
Die grüne Bürgermeisterin aus Hannover Ingrid Lange – ihr Vorbild ist Sophie Scholl – ist 15 Jahre später in Deutschland geboren und verbrachte ihre ersten Kinderjahre weitgehend unbeschwert in Nazi-Deutschland.
Keine zwei Menschen könnten deutlicher machen, wie sich zwei Lebenswege, die fast parallel verlaufen, in Glück und Leid unterscheiden können.
Der 25-jährige grüne Bundestagsabgeordnete Sven-Christian Kindler will an diese beiden Lebensgeschichten, die so unterschiedlich verlaufen sind und sich trotzdem oder auch gerade deswegen in Hannover kreuzen, anknüpfen. Für den Hannoveraner ist das Gedenken an die NS-Vergangenheit nicht nur ein persönliches Herzensanliegen, sondern er versteht sie auch als Pflicht für seine und künftige Generationen. Seit vielen Jahren engagiert er sich gegen Nazis, Rassismus und Antisemitismus und hat am Anfang des Jahres auch auf seiner Reise in den Nahen Osten die Shoa-Gedenkstätte Yad Vashem besucht und mit dem Ausschwitzüberlebenden Yehuda Bacon gesprochen.
Auch bei diesem Termin von „Jung und älter zusammen in der Politik“ wollen die beiden grünen PolitikerInnen Ingrid Lange und Sven-Christian Kindler Geschichten zwischen den Generationen erzählen und Erfahrungen austauschen, um aus der Geschichte zu lernen: Für eine lebenswerte Gegenwart und Zukunft!
Wir freuen uns über viele Gäste und auf interessante Gespräche!










