Posts Tagged ‘Sozialpolitik’

Pressemitteilung Kindler: BAföG-Erhöhung für Alle, statt Stipendienprogramm für Wenige

Freitag, Juli 9th, 2010

Zur Durchsetzung des Stipendienprogramms der schwarz-gelben Mehrheit im Bundesrat erklärt Sven-Christian Kindler MdB, Mitglied im Haushaltsausschuss:

Das Ja zum nationalen Stipendienprogramm und die gleichzeitige Vertagung der allgemeinen BAföG-Erhöhung offenbart wieder einmal die soziale Schieflage der schwarz-gelben Politik. Auf den falschen Ausbau der Elitenförderung konnten Schavan, McAllister, Pinkwart und Co. sich einigen, doch bei der notwendigen BAföG-Erhöhung zeigt sich Schwarz-Gelb handlungsunfähig. Eine flächendeckende bessere Studienfinanzierung ist aber eine dringend notwendige Zukunftsinvestition.

Die für das Stipendienprogramm vorgesehenen 160 Millionen Euro an Steuermitteln hätten besser in einen grundlegenden BAföG-Ausbau investiert werden sollen. Dies wäre ein echter Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit gewesen.

Pressemitteilung Kindler: Schäubles Haushaltsentwurf – ein Trauerspiel!

Donnerstag, Juli 8th, 2010

Zum gestern vom Bundeskabinett verabschiedeten Haushaltsentwurf 2011 erklärt Sven-Christian Kindler MdB, Mitglied im Haushaltsausschuss:

Es ist ein Trauerspiel. Finanzminister Schäuble lässt die Chance weiterhin ungenutzt, jetzt einen zukunftsweisenden Haushalt für das Jahr 2011 aufzustellen. Strukturreformen werden verschlafen, Investitionen in einen sozial-ökologischen Umbau der Gesellschaft finden nicht statt. Stattdessen wird vor allem da gekürzt, wo es keine Lobby gibt: bei den Ärmsten. Und ausbaden müssen es dann nachher wieder die Kommunen.

Die schwarz-gelbe Regierung suggeriert mit dem sogenannten Sparpaket und dem Entwurf für den Haushalt 2011 einen scheinbar alternativlosen Weg aus der Verschuldung. Das ist falsch. Ausgaben in Höhe von rund 23,3 Mrd. Euro sollen im Rahmen des Sparpakets bei Arbeitslosen, ElterngeldempfängerInnen und bei WohngeldempfängerInnen gekürzt werden. Das ist unsozial und konjunkturschädlich. Denn diese Bevölkerungsgruppen legen ihr Geld nicht für schwere Zeiten zurück, sondern konsumieren sofort und unterstützen damit die Binnenkonjunktur. Im Gegensatz zu Menschen mit hohen Einkommen. Doch die bleiben verschont. Eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes wurde zwar öffentlichkeitswirksam diskutiert, findet sich aber im Haushalt nicht wieder. Über eine höhere Belastung der hohen Einkommen und Vermögen, um die Lasten der Krise gerecht zu verteilen, wird noch nicht mal diskutiert.

Alle weiteren Teile des sogenannten Sparpakets sind unausgegoren, Fassade oder peinliche Buchungstricks, die nicht zu strukturellen Einsparungen führen. So sind insgesamt 13,4 Milliarden Euro Einsparungen bei den Verwaltungskosten vorgesehen, die bisher mit keiner konkreten Maßnahme unterlegt sind. Auch die Kürzung des Rentenbeitrags für Arbeitslosengeld-II-EmpfängerInnen ist äußerst unsozial und noch nicht mal ein echter Sparbeitrag. Hiermit werden in Wahrheit nur die Kosten auf die Grundsicherungsträger, also die Kommunen, verlagert.

Auch beim Klimaschutz versagt Schäuble. Zwar wurde am Mittwoch die Sperre beim Marktanreizprogramm für Erneuerbare Wärme auf grünen Druck hin endlich aufgehoben. Der Ansatz für 2011 wird aber massiv von 448 Mio. Euro auf 380 Mio. Euro gekürzt. Nächstes Jahr stehen somit 68,3 Mio. Euro weniger zur Verfügung, obwohl die Gelder schon dieses Jahr viel zu knapp bemessen waren. Damit gefährdet Schwarz-Gelb die Klimaschutzziele und tausende Arbeitsplätze im Handwerk.

Am 1. Mai auf die Straße – für Umwelt, Arbeit und Gerechtigkeit

Donnerstag, April 29th, 2010

Sven-Christian Kindler, grüner Bundestagsabgeordneter aus Hannover, ruft zur Teilnahme an den traditionellen Sternmärschen der Gewerkschaften und der Kundgebung auf dem Klagesmarkt auf: “Gerade in der Krise brauchen wir starke Rechte für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Es ist jetzt wichtig auf der Straße Druck zu machen für einen sozial-ökologischen Umbau.”

Kindler ist seit der Wahl 2009 Mitglied des Bundestages und macht sich dort im Haushaltsausschuss für Zukunftsinvestitionen in Umwelt, Bildung und soziale Gerechtigkeit stark. Der Grüne Bundestagsabgeordnete ist seit vielen Jahren Mitglied der IG Metall und wird sich am 1. Mai gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen sowie Aktiven der Grünen Partei und Grünen Jugend in den Sternmarsch vom Freizeitheim Linden zum hannoverschen Klagesmarkt einreihen.

Sven-Christian Kindler mit IG Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine

“WIR GEHEN VORAN! Gute Arbeit – Gerechte Löhne – Starker Sozialstaat”: Programm des DGB zum 1. Mai in Hannover

Sven-Christian Kindler, grüner Bundestagsabgeordneter aus Hannover, ruft zur Teilnahme an den traditionellen Sternmärschen der Gewerkschaften und der Kundgebung auf dem Klagesmarkt auf: "Gerade in der Krise brauchen wir starke Rechte für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Es ist jetzt wichtig auf der Straße Druck zu machen für einen sozial-ökologischen Umbau." 
 
Kindler ist seit der Wahl 2009 Mitglied des Bundestages und macht sich dort im Haushaltsausschuss für Zukunftsinvestitionen in Umwelt, Bildung und soziale Gerechtigkeit stark. Der Grüne Bundestagsabgeordnete ist seit vielen Jahren Mitglied der IG Metall und wird sich am 1. Mai gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen sowie Aktiven der Grünen Partei und Grünen Jugend in den Sternmarsch vom Freizeitheim Linden zum hannoverschen Klagesmarkt einreihen.

Grüne warnen vor sozialer Spaltung

Montag, März 8th, 2010
Artikel erschienen in der NP, am 8.3.2010

HANNOVER. „Wer grün denkt und einkauft, müsste eigentlich grün wählen.“ So einfach, wie sich Brigitte Deyda das Wählerverhalten vorstellt, ist es allerdings nicht. Doch die Zukunft der Partei scheint rosig: Immer bessere Ergebnisse bei Wahlen und ein Zuwachs von 916 auf 978 Parteimitglieder. Tendenz weiter steigend.

Das macht selbstbewusst. Die Grünen haben es auf ihrer Versammlung im Freizeitheim Linden demonstriert. Am Sonnabend wählten sie dort den Vorstand samt neuer Doppelspitze. Was auch nicht so einfach ist, denn das Prinzip zweifacher Quotierung gilt: Mann und Frau, Stadt Hannover und Umland. Dieter Albrecht verzichtete auf eine erneute Kandidatur – „zu wenig Zeit“. An die Seite von Berufsschullehrerin Brigitte Deyda (49) aus Hannover rückt Politikstudent Christian Gailus aus Lehrte. Der 24-Jährige, seit 2005 Parteimitglied, ist Landesgeschäftsführer der Grünen Jugend und gab markig diese Parole aus: „Mehr Grün in der Region.“ Ginge es allein nach den Diskussionsbeiträgen, sieht die Zukunft der Grünen nach wie vor ein Bündnis mit den Sozialdemokraten vor. Die Bundestagsabgeordneten Sven-Christian Kindler und Brigitte Pothmer geißelten das schwarz-gelbe Chaos im Bund. Was da beschlossen werde, so Pothmer, „ist fast ein Drama“. Kindler forderte: „Die Kommunen müssen entlastet werden – beispielsweise bei den Unterkunftskosten für Langzeitarbeitslose.“ Eine Abschaffung der Gewerbesteuer dürfe es auf keinen Fall geben, ebenso wenig Steuersenkungen. Pothmer geißelte „sechs Monate Chaos und Lobbypolitik“. Die soziale Spaltung werde immer größer. 900 Millionen Euro gerade bei Hartz-IV zu sparen, sei ein Unding: „Wir müssen uns überlegen, ob wir in Langzeitarbeitslose investieren oder sie auf Dauer alimentieren.“ Für die engagierten Beiträge gabs eine Packung Hanfspaghetti. Dem Vorstand gehören jetzt an: Wilhelm Zabel aus Langenhagen als Schatzmeister, Angela Klingrad, Dorota Szymanska, Ulrike Witte, Stephan Beins und Hinne Burmeister als Beisitzer.

“Für die Zukunft brauchen wir Gerechtigkeit” – Rede von Sven-Christian Kindler im Deutschen Bundestag

Freitag, Januar 22nd, 2010

Sven-Christian Kindler (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):

Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren!

Es wird allgemein behauptet, Ursula von der Leyen habe als Familienministerin das Weltbild der Union verändert, die Union neu aufgestellt, die Union modernisiert. Man muss zugeben: Mit der Einführung des Elterngeldes ‑ dessen Bezug auch an Vätermonate geknüpft wurde ‑ und mit der Einführung des Rechtsanspruches auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter 3 Jahren ab 2013 hat die Union, gerade die konservative Union, eine gute Leistung erbracht. Das muss man lobend anerkennen.

(Ute Kumpf (SPD): Du bist falsch informiert! Das war die SPD!)

‑ Die SPD war beteiligt; aber die SPD war damals schon weiter als die Union.

Die Frage bleibt, ob die Union wirklich ihr gesellschaftliches Weltbild verändert hat. Schauen wir uns das an: Gleich nachdem der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter 3 Jahren festgeschrieben war, hat die CSU quergeschossen und gefordert, dass Eltern, die ihr Kind lieber zu Hause betreuen wollen, Geld dafür bekommen sollen, ein sogenanntes Betreuungsgeld.

(Beifall der Abg. Dorothee Bär (CDU/CSU))

Das war ein Fehler.

(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD und der LINKEN)

Der Streit geht in der neuen Koalition weiter. FDP und CSU streiten sich jetzt um die Frage „Gutscheine oder Barauszahlung“, obwohl dieser Streit nur davon ablenkt, dass das Betreuungsgeld an sich einfach widersinnig ist. Auf der einen Seite werden Betreuungseinrichtungen ausgebaut, was richtig ist, und auf der anderen Seite werden Anreize geschaffen, die neuen Kitas zu meiden und die Kinder eben nicht dorthin zu schicken. Wo ist denn da die Logik? Das ist doch abstrus.

(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ‑Dorothee Bär (CDU/CSU): Wahlfreiheit heißt das!)

Wichtig ist beim Ausbau der U-3-Betreuung, dass es nicht allein um die Betreuung geht, sondern vor allen Dingen um Bildung und Integration, damit alle Kinder gute Startchancen haben. Gerade die Kinder aus bildungsfernen Schichten brauchen Betreuung in gut ausgestatteten Kitas und Kinderbetreuungsstätten.

(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

In Thüringen kann man heute schon sehen, was passiert, wenn ein Betreuungsgeld eingeführt wird. Kinder aus bildungsfernen Schichten wurden massenhaft von den Kitas abgemeldet. Frau Köhler, es ist jetzt an der Zeit, sich zu entscheiden und Stellung zu beziehen, in welche Richtung es gehen soll. Wollen wir vorwärts in eine moderne Zukunft mit gerechten Startchancen für alle Kinder, oder geht es mit der Herdprämie zurück in die Vergangenheit, wo Frauen dafür belohnt werden, keiner Erwerbsarbeit nachzugehen, und wo Kinder aus bildungsfernen Schichten dabei hinten runterfallen? Ich kann Ihnen nur raten, Frau Köhler, dieses Betreuungsgeld so schnell wie möglich zu entsorgen; es ist unsozial und integrationsfeindlich, und es fördert die Spaltung der Gesellschaft.

(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, bei der SPD und der LINKEN)

Das Betreuungsgeld ist auch keine Maßnahme, die wirklich Kinderarmut bekämpft. Das Thema Kinderarmut wird seit Jahren intensiv diskutiert. Geändert hat sich trotz vieler Absichtserklärungen leider nichts. Viel zu viele Kinder in unserer Gesellschaft sind weiterhin von Armut betroffen. Ein Viertel aller Kinder unter 15 Jahren, 26 Prozent, sind nach Daten des „Sozio-oekonomischen Panels“ in der Bundesrepublik vom Armutsrisiko betroffen. Das heißt, jedes vierte Kind in Deutschland ist von Armut bedroht. Es gibt verschiedene Untersuchungen, warum dies trotz der vielfältigen Leistungen für Familien so ist. Unter anderem erforscht das Kompetenzzentrum für familienbezogene Leistungen für das Familienministerium, welche Wirkungen auf Kinderarmut Leistungen wie Ehegattensplitting, Kinderzuschlag, Elterngeld und das Kindergeld haben. Anstatt jetzt aber einen Abschlussbericht durch dieses Kompetenzzentrum vorlegen zu lassen, wird dieser Expertenzirkel still und heimlich geschlossen und im Haushaltsentwurf für 2010 ein neues Kompetenzzentrum für nachhaltige Familienpolitik eingerichtet. Da drängt sich schon die Frage auf, ob das Ministerium gar kein Interesse daran hat, dass das alte Kompetenzzentrum einen Abschlussbericht vorlegt.

(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD und der LINKEN ‑ Miriam Gruß (FDP): Dass da die SPD mitklatscht, ist schon der Hammer!)

Wie wir alle wissen, haben wir kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem. Eigentlich wissen wir, worum es bei Kinderarmut geht. Ein Umsetzungsproblem haben wir zum Beispiel im Hinblick auf das Ehegattensplitting. Es ist offensichtlich, dass das Ehegattensplitting nicht der Förderung von Kindern dient. Insbesondere kinderlose Ehepaare profitieren von den steuerlichen Vorteilen, und gleichzeitig wird für Frauen ein Anreiz gesetzt, zu Hause zu bleiben und keiner Erwerbsarbeit nachzugehen.

(Ingrid Fischbach (CDU/CSU): Ich gebe Ihnen mal die Studie des DIW!)

Deswegen ist es jetzt an der Zeit, bei der steuerlichen Förderung von Familien nicht mehr die Ehe, sondern die Kinder in den Vordergrund zu stellen.

(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD und der LINKEN)

Jetzt entgegnet die Bundesregierung natürlich: Wieso, wir haben doch die Leistungen für Kinder im Rahmen des „Schuldenbeschleunigungsgesetzes“ erhöht. Kinder in Gutverdienerfamilien bekommen wegen der Erhöhung des Freibetrages knapp 40 Euro, 20 Euro Kindergeld gibt es, wenn die Eltern durchschnittlich verdienen, und genau null Euro, nämlich gar nichts, überhaupt nichts, gibt es für die 1,8 Millionen Kinder, die in Hartz-IV-Familien leben. So bekämpft man keine Kinderarmut. Im Gegenteil, so vergrößert man die Spaltung und die Chancenungleichheit zwischen armen und reichen Kindern.

(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, bei der SPD und der LINKEN)

Die Entlastung für Besserverdienende, für Erben, für Unternehmen, für Mövenpick ist nicht nur unsozial, sondern sie vergrößert die sowieso schon hohen Defizite, die hohen Schulden in Bund, Ländern und Kommunen um weitere 8,5 Milliarden Euro. Mit 8,5 Milliarden Euro entlasten Sie im Wachstumsbeschleunigungsgesetz Ihre Klientel; aber dieses Geld fehlt an anderer Stelle. Es fehlt, um die notwendige Erhöhung der Kinderregelsätze zu finanzieren. Es fehlt beim Ausbau der öffentlichen Daseinsvorsorge. Gerade die öffentliche Daseinsvorsorge bei der Bildung, beim öffentlichen Nahverkehr, bei Büchereien und Kultureinrichtungen ist bei der Schaffung von Chancengleichheit und gerechten Perspektiven für Kinder und Jugendliche so entscheidend. Generationengerechte Politik würde hier wirklich Schwerpunkte setzen und neben massiven Investitionen in Klimaschutz auch Investitionen in die Kindergrundsicherung, Bildung und öffentliche Daseinsvorsorge tätigen. Das wäre generationengerecht, weil davon die jetzige und zukünftige Generationen profitieren würden.

(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD und der LINKEN)

Deswegen fordere ich Sie auf, Frau Köhler: Stoppen Sie diese teure Klientelpolitik, und setzen Sie sich für eine gerechte Zukunft der Kinder und Jugendlichen ein!

(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der LINKEN sowie bei Abgeordneten der SPD)

Ich will noch auf das Thema Generationengerechtigkeit eingehen. Generationengerechtigkeit heißt nicht, dass man junge Menschen gegen alte Menschen ausspielt, wie es leider von manchen jungen Liberalen oder jungen Konservativen gerne gemacht wird. Ich erinnere nur an die Debatte über künstliche Hüftgelenke.

(Widerspruch bei der CDU/CSU)

Generationengerechtigkeit muss auch immer Generationensolidarität sein. Gerade angesichts des demografischen Wandels brauchen wir Antworten darauf, wie wir solidarisch zusammen in einer Gesellschaft leben wollen, die schrumpft und die älter, bunter und vielfältiger wird. Deswegen sollten sich alte und junge Menschen gemeinsam für einen guten ÖPNV, mehr und bessere Jugendzentren, Bibliotheken, Sportvereine und kulturelle Initiativen einsetzen. Gerade junge und alte Menschen sind besonders auf eine wohnortnahe Infrastruktur angewiesen.

Doch alle diese Angebote müssen wahrscheinlich wegen der schlimmen Kassenlage der Kommunen, die durch das Schuldenbeschleunigungsgesetz noch verstärkt wird, gekürzt werden oder wegfallen. Das ist nicht nur im Hinblick auf Kinder- oder Altersarmut fatal. Es ist auch katastrophal für das Engagement gegen Rechtsextremismus; denn Rechtsextreme stoßen gezielt in diese Lücke vor mit Angeboten für Jugendliche, die auf der Suche nach Orientierung sind. So gibt es Konzerte mit rechter Musik, oder man kann Fußball spielen, zusammen etwas unternehmen.

(Georg Schirmbeck (CDU/CSU): Aber die Linksextremisten sind schon im Bundestag! Da sollten Sie sich mal was einfallen lassen! Das ist die Wahrheit! Die gehören aus dem Bundestag heraus! – Gegenruf der Abg. Monika Lazar (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Das ist jetzt aber kein Thema!)

Das ist eine perfide, aber leider zum Teil auch erfolgreiche Strategie, weil die Kommunen entsprechende Angebote kürzen oder einstellen. Wir dürfen dazu nicht schweigen oder wegschauen; wir müssen das unterbinden. Wir müssen die Kommunen mit den notwendigen finanziellen Mitteln für den Kampf gegen Rechtsextremismus ausstatten. Insbesondere die zivilgesellschaftlichen Organisationen brauchen eine verlässliche Unterstützung beim Kampf gegen Nazis.

(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, bei der SPD und der LINKEN)

Am Montag hat Ministerin Köhler im Ausschuss angekündigt, dass sie die Bundesmittel für den Kampf gegen Rechtsextremismus auf alle Extremismusformen ausweiten will; Kollege Bockhahn hat das bereits angesprochen. Am Dienstag, also nur einen Tag später, zauberte sie dann plötzlich 2 Millionen Euro zusätzlich gegen Linksextremismus und Islamismus aus dem Hut.

(Georg Schirmbeck (CDU/CSU): Das muss auch sein!)

Ich frage mich schon: Was, bitte schön, ist Ihr Plan? Wo ist das Geld im Haushalt veranschlagt? Frau Köhler, erklären Sie uns bitte nachvollziehbar und haushaltstechnisch korrekt, woher dieses Geld kommen soll.

(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der LINKEN)

Die größte Bedrohung für unsere demokratische Gesellschaft sind nicht linksradikale Gruppen, sondern extrem rechte und menschenfeindliche Einstellungen in der Gesellschaft.

(Georg Schirmbeck (CDU/CSU): Wer hat Ihnen das aufgeschrieben?)

Allein 2009 gab es über 20 000 von Rechtsextremen begangene Straftaten. Immer wieder werden Menschen von Nazis schwer verletzt oder sogar getötet. Seit der Wende wurden 140 Menschen von Rechtsextremen ermordet. In wenigen Wochen, am 13. Februar, wollen in Dresden wieder viele Tausend Nazis ‑ das ist der größte Naziaufmarsch in Europa ‑ aufmarschieren. Sie werden dabei die Shoa relativieren und deutsche Täter zu Opfern machen. Es ist wichtig, am 13. Februar auf die Straße zu gehen, um den Naziaufmarsch friedlich zu blockieren.

(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, bei der SPD und der LINKEN)

Das ist das Problem bei dieser Extremismusdebatte: Jede Gleichsetzung des Rechtsextremismus mit anderen Extremismusformen verharmlost die Gewalt und die mörderische Ideologie von Nazis. Die Mittel für Programme gegen Rechtsextremismus und für Vielfalt, Toleranz und Demokratie müssen erhöht werden. Gerade in Problemregionen brauchen wir dringend mehr demokratisch angelegte Angebote als bisher. Ihre Scheindebatten, Frau Köhler, um einen angeblich bedrohlichen Linksextremismus lenken leider in unverantwortlicher Weise davon ab, dass das Problem in Deutschland die Nazis sind.

(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der LINKEN)

Weil es um eine gerechte Zukunft geht, müssen wir jetzt die Weichen richtig stellen und massiv in Infrastruktur investieren, sodass alle Kinder gute Startchancen bekommen. Wir müssen in die Infrastruktur investieren, damit die Daseinsvorsorge für alle Generationen gesichert ist und der Kampf gegen Rechtsextremismus erfolgreich geführt werden kann. Für die Zukunft brauchen wir Gerechtigkeit.

Vielen Dank.

(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der LINKEN sowie bei Abgeordneten der SPD)

Die ganze Rede in pdf

Kindler: “Schäuble haushaltet auf Kosten der Kommunen und der zukünftigen Generationen!”

Donnerstag, Dezember 17th, 2009

Heute hat Bundesfinanzminister Schäuble den von der Bundesregierung beschlossenen Haushaltsentwurf 2010 im Haushaltsausschuss vorgestellt. Dazu erklärt Sven-Christian Kindler, grünes Mitglied im Haushaltsausschuss: “Mit dem Haushaltsentwurf stellt sich die Bundesregierung selbst ein Armutszeugnis aus. Die Neuverschuldung ist mit 86 Mrd. Euro so hoch wie nie zuvor. Weitere 45 Mrd. Euro fließen in die Schattenhaushalte, so dass die wahre Neuverschuldung sogar bei 131 Mrd. Euro liegt.”

Schon vor der Krise hatten viele Kommunen kaum noch Handlungsspielraum für Zukunftsinvestitionen, durch das sogenannte “Wachstumsbeschleunigungsgesetz” wird die Situation nochmals verschärft. Den Kommunen fehlen dadurch jährlich ca. 1,5 Mrd. Euro, insgesamt fehlen den öffentlichen Haushalten jährlich sogar mehr als 8 Mrd. Euro. Der jüngste grüne Bundestagsabgeordnete erklärt dazu: “So bleiben nötige Investitionen in Kinderbetreuung, Bildung und den Umbau in eine CO2-arme Wirtschaft auf der Strecke. Stattdessen verschenkt die Bundesregierung Milliarden an Gutverdienende und HotelbesitzerInnen. Unter den steigenden Schulden und den ausbleibenden Investitionen in öffentliche Daseinsvorsorge und Klimaschutz leidet insbesondere die junge Generation. Eine nachhaltige und generationengerechte Haushaltspolitik sieht anders aus! Es ist jetzt wichtig, in die Zukunft zu investieren und die Einnahmen des Bundeshaushalts durch eine gerechte Besteuerung von Vermögenden, beispielsweise durch eine Vermögensabgabe oder höhere Steuern auf Millionenerbschaften, zu konsolidieren.”

Jung und Älter zusammen in der Politik an der IGS Roderbruch

Mittwoch, Dezember 2nd, 2009
11. Dezember 2009
11:55 bis 12:40

jung-und-alter-zusammen-in-der-politikIngrid Lange ist mit 71 Jahren grüne Bürgermeisterin von Hannover und Sven-Christian Kindler ist mit 24 Jahren jüngster Abgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag und für die Region Hannover zuständig.

Zentrales Thema des Projektes „Jung und älter zusammen in der Politik“ ist es, für Generationengerechtigkeit einzutreten. Durch gemeinsame Besuche in Einrichtungen und Organisationen wollen sich die beiden PolitikerInnen mit den verschiedenen Altersgenerationen über Wünsche, Interessen und Ängste austauschen und für mehr Solidarität und Verständnis zwischen Jung und Älter sorgen. Der letzte Termin hat im „Oekomenischen Altenzentrum Ansgarhaus“ in Hannover stattgefunden.

Nun planen die beiden PolitikerInnen durch einen Besuch an der IGS Roderbruch am 11.12. die Anliegen von jungen SchülerInnen aufzugreifen. Hierbei wird es um das Bildungssystem, Leistungsdruck und um konkrete Zukunftsängste gehen. Gleichermaßen wollen sie in Gesprächen aber auch das Verhältnis zu den älteren Menschen thematisieren. Was konkret bedeutet Generationengerechtigkeit vor dem Hintergrund des demografischen Wandels? Sven-Christian Kindler und Ingrid Lange sind durch ihre politischen Verantwortungen in Kommune und Bund und ihrem Altersunterschied von 48 Jahren die geeigneten Gesprächspartner für dieses Thema.

Kindler für die Grünen im Haushaltsausschuss

Mittwoch, November 25th, 2009

Der Bundestagsabgeordnete Sven-Christian Kindler ist das jüngste Mitglied im Haushaltsausschuss des Parlaments. Am heutigen Mittwoch tagte das 41-köpfige Gremium, das für die parlamentarische Kontrolle des Bundeshaushalts in Höhe von 300 Milliarden Euro zuständig ist, zum ersten Mal seit der Bundestagswahl.

Kindler, der für die Grünen im Wahlkreis Rotenburg-Soltau-Fallingbostel kandidiert hatte und über die grüne Landesliste in den Bundestag eingezogen ist, wurde von seiner Fraktion einstimmig für den Haushaltsausschuss nominiert. “Als Vertreter der jungen Generation möchte ich mich hier insbesondere für Generationengerechtigkeit stark machen. Dies bedeutet, dass wir neben der Begrenzung der Verschuldung gerade in Zeiten der Krise auch wichtige Zukunftsinvestitionen – also Investitionen in Bildung, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit – nicht vernachlässigen dürfen.”, machte der junge Grüne deutlich. Um dies zu finanzieren, setzen sich die Grünen für die Einführung einer Vermögensabgabe, eine höhere Besteuerung von Spitzeneinkommen sowie eine Verbreiterung der Erbschaftsteuer ein.

Kindler ist studierter Betriebswirt und hat vor seiner Wahl in den Bundestag als Controller für Bosch Rexroth gearbeitet. Neben seiner Arbeit im Haushaltsausschuss wird der 24-jährige auch als stellvertretendes Mitglied im Finanzausschuss des Bundestags tätig sein.

ECHT GERECHT! Vorstellungsflyer von Sven-Christian Kindler. Unser Kandidat für Niedersachsen!

Sonntag, September 20th, 2009

Echt gerecht!

 

 

 

 

 

 

 

 

Flyer in pdf lesen

Frischer Wind in den Bundestag!

Sonntag, November 2nd, 2008
Sven-Christian Kindler

Sven-Christian Kindler, Bundestagskandidat der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen

Über 80 Mitglieder der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen unterstützen persönlich in einem Aufruf die Kandidatur ihres Landessprechers Sven-Christian Kindler bei seiner Bewerbung für Platz 6 der Grünen Landesliste. Auf der Landesmitgliederversammlung Ende August in Emden hat der bündnisgrüne Jugendverband bereits mit großer Mehrheit Kindler zu ihrem Bundestagskandidaten gewählt. Die Listenaufstellung zur Bundestagswahl von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Niedersachsen findet am 1. November 2008 in Wolfsburg statt.

In dem Aufruf “Erneuerung jetzt – Frischer Wind in den Bundestag!” fordern die Mitglieder der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen einen Neuaufbruch in der Sozialpolitik und einen konsequenten und radikalen Klimaschutz. Zudem sprechen sich die UnterstützerInnen dafür aus, die Vernetzung der GRÜNEN mit den sozialen und ökologischen Bewegungen zu intensivieren.

“Wir wollen weder Kinderarmut noch in einer Gesellschaft der sozialen Spaltung aufwachsen. Wir unterstützen deshalb ausdrücklich Sven-Christian Kindler bei seiner Forderung nach einem GRÜNEN Neuaufbruch für mehr Solidarität und Gerechtigkeit. Zudem begrüßen wir Svens Anliegen, als junger Engagierter der Umweltbewegung den Austausch zwischen GRÜNEN und Bürgerinitiativen sowie Umweltverbänden beim Klimaschutz auszubauen”, erklärt Julia Willie Hamburg, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen. “Die GRÜNE JUGEND mischt schon heute aktiv bei den GRÜNEN mit. Ob in Kommunalparlamenten, im Landtag, im Wahlkampf, bei Straßenaktionen oder Demonstrationen – überall ist die GRÜNE JUGEND mit dabei und engagiert sich für eine starke GRÜNE Partei. Es wird auch über unsere Zukunft im Bundestag entschieden, deshalb wollen wir auch dort gehört und von Sven vertreten werden.” schließt Hamburg.
Erneuerung jetzt – Frischer Wind für den Bundestag!

Als Mitglieder der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen streiten wir für konsequenten Klimaschutz und einen Neuaufbruch in der Sozialpolitik. Wir werden nicht akzeptieren, dass unsere Generation in einer Gesellschaft der sozialen Spaltung aufwächst und Millionen Kinder und Jugendliche in Armut leben müssen.

Wir sind fest davon überzeugt, dass wir die sozialen und ökologischen Herausforderungen nur gemeinsam in einem breiten Bündnis mit den Akteurinnen und Akteuren der Zivilgesellschaft bewältigen können.

Heute, hier und jetzt, geht es um unsere Zukunft. Als junge Menschen mischen wir uns politisch ein und wollen auch über unser Leben mitentscheiden können. Wir engagieren uns für starke GRÜNE mit einer starken GRÜNEN JUGEND und unterstützen deshalb unseren junggrünen Bundestagskandidaten Sven-Christian Kindler bei seiner Kandidatur auf der Landesliste.

  • Aleks Sebahs, Sehnde
  • Alexander Couzens, Lüneburg
  • Andreas Brieger, Göttingen
  • Annelen Meyer, Göttingen, Mitglied im Landesvorstand der GJN
  • Antje Feil, Oldenburg
  • Asbjørn Mathiesen, Celle, Webmaster der GJN
  • Bianca Wieting, Oldenburg
  • Birte König, Verden, Mitglied im Landesvorstand der GJN
  • Carolin Jaekel, Hannover
  • Christian Gailus, Lehrte, Sprecher OV Lehrte
  • Christian Hinrichs, Stade, Samtgemeinderat Oldendorf, Vorstand KV Stade
  • Christina Hennig, Rotenburg, Schatzmeisterin der GJN
  • Christoph Müller, Hannover
  • Christoph Zwiens, Hannover
  • Claudia-Lea Beckmann, Hannover
  • Clemens Schwanhold, Wolfenbüttel, politischer Geschäftsführer der GJN
  • Dimitrij Konsewitch, Hannover, organisatorischer Geschäftsführer der GJN
  • Dorothee Schulze, Uelzen, Kreistag Uelzen, Parteirat Niedersachsen, Sprecherin LAG Hochschule
  • Fabian de Planque, Seevetal
  • Felix Schlieszus, Hannover, Mitglied des LandesschülerInnenrates
  • Florian Wurzel, Peine
  • Frauke Blohm, Brake
  • Gesine Agena, Norden
  • Gwenda Schobert, Verden, Sprecherin Verdener Bündnis gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Toleranz
  • Gyti Wais, Göttingen
  • Hauke Edeler, Stade, Sprecher der GJ Stade
  • Helge Limburg, Nienburg, MdL
  • Hendrik Behrens, Gifhorn
  • Jan Wienken, Vechta, Mitglied im Landesvorstand der GJN
  • Jan Limburg, Holzminden
  • Jan-Phillip Albrecht, Wolfenbüttel, Bundessprecher der GRÜNEN JUGEND
  • John-Basil Steinmetz, Gifhorn
  • Jonas Glüsenkamp, Osnabrück
  • Joschka Kipshagen, Rastede
  • Joschka Schröder, Brake
  • Judith König, Wolfenbüttel
  • Julia Amthor, Hannover
  • Julia Willie Hamburg, Göttingen, Sprecherin der GJN
  • Katinka Koke, Oldenburg/Uelzen, Gemeinderat Bienenbüttel, Sprecherin GJ Oldenburg
  • Katja Weiden, Emden
  • Kevin Sanft, Gifhorn
  • Konstantin Knorr, Hannover
  • Korbinian Deuchler, Hannover, Mitglied im Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND
  • Lara Jil Dreyer, Neustadt
  • Lennart Steinhoff, Wennigsen
  • Lisa Langbehn, Brake
  • Lisa Neuberg, Lüneburg
  • Lisa Quetscher, Hannover
  • Lukas Müller, Wesermarsch, Sprecher der GJ Wesermarsch
  • Malte Blumtritt, Hannover
  • Malte Mertens, Altenmedingen
  • Marcus Blumtritt, Hannover
  • Maria Dobreff, Hannover
  • Marie Sagkob, Brake
  • Martin Suhr, Göttingen
  • Melina Beckmann, Oldenburg
  • Michèle Kahl, Lehrte, Stadtrat Lehrte
  • Mischa Cloos, Hannover
  • Moritz Blumtritt, Hildesheim
  • Moritz Keppler, Göttingen, Strukturkommission GJN
  • Nadine McNeil, Göttingen, Koordinatorin des Fachforums Ökologie der GRÜNEN JUGEND
  • Nele Holz, Hannover
  • Nele ten Brink, Oldenburg, IGEL-Redakteurin
  • Niklas Mengel, Holzminden
  • Nina Piel, Hameln, Präsidium Bundesausschuss GRÜNE JUGEND
  • Nina Reinhardt, Hannover
  • Ole Hilbrich, Braunschweig
  • Patrick Drenske, Hannover, Mitglied im Landesvorstand der GJN, Bezirksrat Hannover-Nordstadt
  • Philip Kossak, Bremervörde
  • Philip Windolf, Goslar
  • Raphael Stroman, Emden
  • Robert Mader, Oldenburg, Schatzmeister GJ der Oldenburg
  • Simon Beneke, Sehnde, Stadtrat Sehnde
  • Simon Oehlers, Stade
  • Steffen Bach, Gifhorn, Sprecher der GJ Gifhorn
  • Steffen Mallast, Hannover, Bezirksrat Linden-Limmer
  • Thilo Erythropel, Wesermarsch
  • Thorsten Wurlitz, Hannover
  • Tim Jesper Suhrhoff, Oldenburg, Sprecher der GJ Oldenburg
  • Timo Richter, Wolfenbüttel
  • Tobias Famulla, Hude
  • Tobias Leverenz, Hannover, Schatzmeister der GJ Hannover
  • Vanessa-Faye Rutowicz, Wesermarsch, Sprecherin der GJ Wesermarsch
  • Vera Buttmann, Hannover