Suchformular

40 Jahre CSD: Schluss mit sexueller Diskriminierung!

Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen fordert anlässlich der Christopher-Street-Day-Veranstaltungen in Braunschweig und Hamburg die Landesregierung dazu auf, Maßnahmen gegen die sexuelle Diskriminierung von Jugendlichen an niedersächsischen Schulen zu ergreifen. "Um den Forderungen des CSDs Ausdruck zu verleihen ist es auch in diesem Jahr wichtig, dass viele Menschen für die Rechte

CSD: Auf die Straße für Vielfalt und Respekt (flickr.com, by Anette S, cc-by-nc-sa-2.0) Auf die Straße für Vielfalt und Respekt (flickr.com, by Anette S, cc-by-nc-sa-2.0)
von Homo-, Bi- und Transsexuellen auf die Straße gehen. Ein Schutz vor sexueller Diskriminierung gehört ins Grundgesetz!", erklärt Julia Willie Hamburg, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen. "Gerade auch Jugendliche sind an niedersächsischen Schulen Mobbing aufgrund ihrer Sexualität ausgesetzt. Es ist die Aufgabe der Landesregierung gegenzusteuern und ein Landesprogramm für mehr Respekt an Schulen zu etablieren. Auch müssen dringend Anlaufpunkte für diskriminierte Jugendliche gerade im ländlichen Raum geschaffen werden. Denn die stehen mit ihren Problemen oft ganz alleine da", ergänzt Hamburg. Aber auch für die politische Gleichberechtigung muss in diesem Jahr auf dem CSD gestritten werden. "Noch immer sind homosexuelle Lebensgemeinschaften rechtlich nicht mit der Ehe gleichgestellt", prangert Sven-Christian Kindler, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen und junggrüner Kandidat für den Bundestag an. "Die Vormacht- und Sonderstellung der Ehe ist nicht mehr zeitgemäß. Homosexuelle und andere Lebensgemeinschaften müssen endlich auch die Möglichkeit haben Kinder zu adoptieren. Auch die Diskriminierung im Steuerrecht muss abgeschafft werden." Anstehende CSDs im Norden: 24. + 25.07. - CSD in Braunschweig (Parade und Straßenfest am 25.07.) 01. - 09.08. - CSD in Hamburg (Parade und Straßenfest am 08.08.)

Verbreite diesen Beitrag!
Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA übertragen und unter Umständen auch dort gespeichert. Näheres erfahren Sie hier.