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Sven-Christian Kindler kandidiert

Jede Woche stellt die Grüne Jugend junggrüne BundestagskandidatInnen vor. Diese Woche: Sven-Christian Kindler Geboren: 14.02.1985 Wohnt: In Hannover-Linden Kandidiert wo: Rotenburg I – Soltau Fallingbostel, Listenplatz 6 in Niedersachsen, bei einem Ergebnis über 9% ab Herbst Abgeordneter in Berlin. Studium und Beruf: Ich habe nach meinem Abitur in Hannover ein duales Studium zum Betriebswirt bei Bosch Rexroth absolviert und arbeite dort seit nun mehr zwei Jahren im Unternehmenscontrolling.

Weshalb müssen sich Jugendliche in die Politik einmischen?

Es geht für uns als junge Generation hier und jetzt um unsere Zukunft. Unsere Zukunft, die auf dem Spiel steht. Wir erleben weltweit nicht nur eine verheerende Finanz- und Wirtschaftskrise, sondern eine der schwersten Krisen im Kapitalismus der letzten Jahrzehnte, wenn nicht seit Bestehen dieses Wirtschaftssystems. Laut Nicolas Stern, dem ehemaligen Chefökonom der Weltbank, ist der „Klimawandel der größte Fall von Marktversagen, den die Welt je gesehen hat.“ Und zusätzlich zur Klimakatastrophe leiden mittlerweile über 1.000.000.000 Menschen an Hunger, alle vier Sekunden stirbt deswegen auf der Erde ein Kind. So kann und darf es nicht weitergehen! Klar, es gab schon bessere Zeiten, doch dies ist die unsere. Denn diese historische Krise bietet gleichzeitig auch Chancen. Chancen für uns etwas zu ändern. Für eine andere Welt zu streiten. Wir können was bewegen, ob auf der Straße, in der Schule, in der Uni, im Parlament, im Betrieb, im Freundeskreis, im Netz, in Parteien, Gewerkschaften, Initiativen, wo auch immer. Hauptsache, wir schauen nicht mehr weg, raffen uns auf und unternehmen etwas, nutzen wir jetzt die Chancen in der Krise. Organisieren wir uns, handeln wir solidarisch, ändern wir diese Welt.

Für welche Themen engagierst du dich besonders?

Mir geht es vor allem um eine gerechte Zukunft für die Jugend. Ich setze mich schon lange gegen Kinder- und Jugendarmut und für echte Perspektiven für Jugendliche ein. Für mehr und gute Ausbildungsplätze, für freie, kostenlose und emanzipatorische Bildung für Alle, für eine bedingungslose Kindergrundsicherung, für eine armutsfeste, repressionsfreie Grundsicherung und für deutliche Investitionen in öffentliche Institutionen, z.B. Schulen, Unis, Bibliotheken, Jugendzentren, öffentlicher Nahverkehr. Zu einer gerechten Zukunft gehört auch, dass wir jetzt – und nicht erst 2030 - unsere Industriegesellschaft sozial und ökologisch umbauen. Die Wirtschaft muss grün werden! Und zwar unter anderem mit massiven Investitionen in Erneuerbare Energien und Klimaschutztechnologien, mit einem schnellen Atomausstieg, einer Fortführung der ökologischen Finanzreform und der Verhinderung von neuen Kohlekraftwerken.

Warum möchtest du ausgerechnet in den Bundestag?

In den nächsten Jahren geht´s für meine Generation um´s Ganze und ich möchte mich für vor allem für eine gerechte Zukunft für die Jugend und nachfolgende Generationen stark machen. Und mir ist klar, dass wir nur gemeinsam eine bessere Zukunft erreichen. Als Einzelkämpfer im Raumschiff Berlin ohne Bodenhaftung herumschwirren, das ist nicht mein Ding. Ich sehe mich mehr als Teil einer Jugendbewegung, einer Jugendbewegung für Gerechtigkeit und für die möchte ich auch im Bundestag sprechen. Gemeinsam mit der GRÜNEN JUGEND, mit jungen Menschen, mit sozialen Bewegungen, mit SchülerInnen-, Auszubildenden-, und Studierendenvertretungen, mit Umweltverbänden, antifaschistischen Initiativen, Gewerkschaften und vielen mehr möchte ich für eine solidarische, ökologische Gesellschaft streiten. Mein Antrieb, mein Traum ist das schöne Leben für Alle und dafür lohnt es sich überall zu kämpfen, sowohl im als viel mehr noch außerhalb des Parlaments.

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