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"Zug der Erinnerung" ist eine eindringliche Mahnung

Sven-Christian Kindler im Zug vor einem Bild, auf dem von den Allierten befreite KZ-Häftlinge zu sehen sind.Sven-Christian Kindler im Zug vor einem Bild, auf dem von den Allierten befreite KZ-Häftlinge zu sehen sind.

4.11.2009 Walsrode:

Tief bewegt äußerte sich der grüne Bundestagsabgeordnete Sven-Christian Kindler heute nach dem Besuch des "Zug der Erinnerung" in Walsrode: "Die in der Ausstellung gezeigten Einzelschicksale deportierter und ermordeter Kinder und Jugendlicher verdeutlichen in bedrückender Weise die Grausamkeit des deutschen NS-Regimes." Weiterhin sagte Kindler: "Wir als junge Generation tragen die Verantwortung, die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus weiter zu tragen, damit so etwas nie wieder passieren kann. Auch in der heutigen Zeit gilt es jeglichen Formen von Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus konsequent entgegenzutreten."

Kindler lobte den "Zug der Erinnerung", der bundesweit in mehr als hundert Bahnhöfen Station macht und derzeit in der Heideregion unterwegs ist, als wichtiges Projekt, das dazu beitrage die Erinnerung an die Shoa, die Ermordung von 6 Millionen Jüdinnen und Juden, wachzuhalten. Kritik äußerte der Bundestagsabgeordnete dagegen am Verhalten der Deutschen Bahn AG. "Der Walsroder Bahnhof wäre ein geeigneter Ausstellungsort für den "Zug der Erinnerung" gewesen. Dass die Deutsche Bahn die Ausstellung dort nicht ermöglichte, ist nicht nachvollziehbar."

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