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PM: Kindler im Gespräch mit Bürgerinitiative Bürger für Umwelt über Bürgerbeteiligung bei Planungen der Alternativen zur Y-Trasse

Direkt an der Amerikalinie bei Hof Tadel traf sich der Bundestagsabgeordnete der Grünen Sven-Christian Kindler am vergangenen Freitag mit der Vorsitzenden der Bürgerinitiative (BI) Bürger für Umwelt e- V., Elke Motzkau, weiteren Mitglieder der BI  und Bürgermeisterin Strehse zum Gespräch über die Alternativen zur Y-Trasse. Die BI „Bürger für Umwelt e. V“ ist eine von vier Bürgerinitiativen entlang der geplanten Trasse, die sich gegen den Bau der  sogenannten Y-Trasse wenden. Gerade bei Hof Tadel zeigt sich deutlich wie die Y-Trasse das Gebiet zerschneiden würde und unwiederbringlich den Ort von zwei  Seiten umschließen würde. Aber es ist Bewegung in die Planungen gekommen. Der zunehmende Güterverkehr aus den Häfen ruft nach rascheren Lösungen für den Gütertransport. Daher sind die Alternativstrecken wie die Amerikalinie Bremen-Uelzen-Stendal, und die Strecke Rotenburg-Verden verstärkt im Focus.

Im Januar hat Bahnchef Grube den Bürgerinitiativen versprochen zum Gespräch nach Walsrode zu kommen. Dieser Termin steht jetzt im Juli an. Die vier Bürgerinitiativen werden mit jeweils zwei Vertretern am Gespräch mit Bahnchef Grube teilnehmen, wobei ihr Hauptziel der Beginn eines echten Dialogs mit der Bahn sein wird. Sie wollen glaubhaft am Verfahren beteiligt werden und bei der Planung der Alternativen frühzeitig mitreden. Sven-Christian Kindler unterstützt diese Forderung. „Stuttgart 21 hat gezeigt, dass die Einbeziehung der Betroffenen viel früher erfolgen muss, wenn ein echter Dialog stattfinden soll“, so Kindler. „Dazu gehört auch, dass die Bürgerinitiativen und die betroffenen Kommunen einen gleichberechtigten Einblick in Kostenkalkulationen und Verkehrsprognosen erhalten“, sind  sich Kindler und Elke Motzkau einig. Im Gespräch mit Bürgermeisterin Strehse und den Vertretern der Bürgerinitiative wurde deutlich, dass der geplante Ausbau der Strecken für die betroffenen Orte auch zu Belastungen führen wird. Daher steht für die Grünen bei den Planungen der Alternativen das Thema Lärmschutz mit auf der Agenda. „Hier müssen tragfähige Lösungen gefunden werden. Die Bahn muss dabei verstärkt in Lärmschutz investieren“, macht Kindler deutlich. „Ein Vorteil für Visselhövede wird aber auf jeden Fall sein, dass die Anbindung der Stadt an ein funktionierendes Bahnnetz bestehen bleibt und sich durch einen Ausbau der Amerikalinie Verbesserungen für die Menschen vor Ort realisieren lassen.“

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