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BZ: Klingbeil und Kindler erfreut über Koalitionsvertrag. Wichtige Weichenstellung für die Region

Artikel erschienen in der Böhme-Zeitung am 14.02.2013

Heidekreis/Hannover. Die Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil (SPD) und Sven-Christian Kindler (Grüne) haben sich nach dem Abschluss der Koalitionsverhandlungen in Niedersachsen erfreut über die Ergebnisse geäußert. „Der Koalitionsvertrag ist ein sozial-ökologischer Aufbruch für Niedersachsen und auch für unsere Region“, machten Kindler und Klingbeil deutlich. Beide waren in den vergangenen Wochen an den Verhandlungen in Hannover beteiligt.

„Mit der neuen rot-grünen Landesregierung wird endlich dem Fracking Einhalt geboten“, teilten die beiden Bundestagsabgordneten mit. „Solange Risiken und Auswirkungen für Grundwasser, Natur und die Menschen vor Ort nicht kalkuliert werden können, ist ein Einstieg in die Förderung von Erdgas über Fracking nicht akzeptabel. Auch für alle Vorhaben zur Versenkung von Lagerstättenwasser soll es eine verpflichtende Umweltverträglichkeitsprüfung geben.“

SPD und Grüne vereinbarten auch eine deutliche Stärkung des Schienenverkehrs. „Die neue Landesregierung bekennt sich klar zum Ausbau der Amerikalinie und der Strecke Rotenburg-Verden“, stellten Klingbeil und Kindler fest. „Auch der Ausbau der Heidebahn wird dadurch gestärkt. Darüber hinaus unterstützt Rot-Grün die notwendige Suche nach Alternativen zur Y-Trasse mit umfassender Bürgerbeteiligung. Das sind wichtige Weichenstellungen für unsere Region.“

Weitere positive Aspekte des Koalitionsvertrags seien die Stärkung der bäuerlichen Landwirtschaft und mehr Mitspracherechte der Kommunen bei der Genehmigung von Mastställen. Außerdem hoben Klingbeil und Kindler die Abschaffung der Studiengebühren sowie den Ausbau und die Stärkung der Qualität der Kindertagesstätten hervor. Zudem sollten Gesamtschulen, insbesondere im ländlichen Raum, leichter als bisher ermöglicht werden, indem die Fünfzügigkeit entfalle.

 

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