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PM: Schwarz-Gelbe Bankrotterklärung beim Fracking

Zum Aus für eine gesetzliche Regelung zum Fracking von Seiten der Bundesregierung erklärt Sven-Christian Kindler, Haushaltsberichterstatter für den Umweltetat:

"Die Unfähigkeit von Schwarz-Gelb, ein Fracking-Gesetz zu verabschieden, ist ein Armutszeugnis erster Klasse und verantwortungslos gegenüber den Menschen in den betroffenen Regionen. Seit über drei Jahren streiten Union und FDP über den rechtlichen Rahmen für diese Technologie, und haben nun im Ergebnis rein gar nichts zustande gebracht. Damit bleibt Fracking in ganz Deutschland grundsätzlich erlaubt.

Es hätte eines Gesetzes bedurft, das Fracking in Deutschland nicht zulässt – doch dazu war die Koalition offenbar nicht fähig. Dabei sind die Heilsversprechen eine Fata Morgana der fossilen Energiewirtschaft und hochgefährlich. Statt günstiger Preise wäre verseuchtes Trinkwasser die Folge. Die UnterstützerInnen von Fracking aus Union und FDP haben offenbar noch nicht verstanden, dass die wahren Zukunftschancen Deutschlands in Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien liegen. Der Einsatz der teuren Risikotechnologie Fracking ist auf dem Weg zu 100 Prozent Erneuerbaren Energien ein Hindernis und keine Hilfe. In Deutschland gibt es schon genug Bergbaualtlasten, die den Staat heute und auch in Zukunft Milliarden kosten. Es ist unverantwortlich, für die Gewinne einiger Gaskonzerne diesen Altlasten eine weitere hinzuzufügen, die unsere Trinkwasserversorgung mit giftigen Chemikalien bedroht."

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