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PM: Kindler weiter Ansprechpartner für den Landkreis Rotenburg

Grüner Bundestagsabgeordneter ist zum neuen Landesgruppensprecher gewählt worden und weiterhin mit seinem Büro in Soltau vor Ort

Sven-Christian Kindler wird weiterhin als grüner Bundestagsabgeordneter mit seiner Mitarbeiterin Hedi Schmidt im Regionalbüro in Soltau für den Landkreis Rotenburg/ Wümme in Berlin aktiv sein. „Ich freue mich zusammen mit meiner Mitarbeiterin Hedi Schmidt auf weitere vier Jahre Arbeit im Landkreis Rotenburg und möchte mich in Berlin insbesondere bei den Themen: Alternativen zur Y-Trasse, erneuerbare Energiewende, bäuerliche Landwirtschaft und humane Flüchtlingspolitik als Ansprechpartner für die Region einsetzen. Wichtig ist mir dabei der Austausch und der Dialog mit der Bevölkerung und der Zivilgesellschaft vor Ort“, so Kindler.

Der Kreisvorstand der Grünen Rotenburg (Wümme) begrüßte ausdrücklich, dass Sven-Christian Kindler weiterhin ihren Landkreis betreut: „Sven hat bei uns eine ganze Reihe gut besuchter und qualitativ hochwertiger Veranstaltungen gemacht. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, so Sprecher Thomas Sietz. Grünensprecherin Susanne Mrugalla ergänzt: „Wir haben außerdem auch zukünftig mit dem Büro in Soltau eine Anlaufstelle, die mit unserem Kreisverbandsmitglied Hedi Schmidt gut besetzt ist, so dass wir für die bundespolitischen Themen der Region einen sehr direkten Draht haben.“

Auf der konstituierenden Sitzung der niedersächsischen grünen Bundestagsabgeordneten wurde der Haushaltspolitiker Kindler zudem einstimmig zum Landesgruppensprecher gewählt.  "Ich freue mich über das große Vertrauen und auf eine enge Zusammenarbeit von Seiten der Landesgruppe mit den Grünen in Niedersachsen und der rot-grünen Landesregierung. Für eine erfolgreiche Energie- und  Agrarwende, eine solide und solidarische Finanzierung von Bildung und sozialer Teilhabe sowie eine ökologische Verkehrspolitik in Niedersachsen brauchen wir starke und gut vernetzte Grüne in Land und Bund", sagte Kindler dazu

Zu den gescheiterten Sondierungen mit der Union betont Kindler: „Die Union wollte kein Schwarz-Grün. Bei den Themen Energiewende, Klimaschutz, Agrarwende wurden unsere Vorschläge von Merkel konsequent abgelehnt. Genauso wenig gab es Bewegung von Seiten der Union beim gesetzlichen Mindestlohn, der Bürgerversicherung, höheren Steuern für Spitzeneinkommen und große Vermögen, einer sozialen Europapolitik oder bei der Öffnung der Ehe für Homosexuelle. Wir Grüne waren kompromissbereit, aber CDU und CSU wollten eine programmatische Kapitulation der Grünen und das geht mit uns nicht.“

Der Bundestagsabgeordnete kritisierte auch, dass die SPD ein Sondierungsgespräch mit Grünen und Linkspartei verweigert hatte: „Man sollte unter demokratischen Parteien reden, auch wenn ich glaube, dass die Zeit 2013 für Rot-Grün-Rot auf Bundesebene noch nicht reif ist. Man sollte die nächsten vier Jahre dafür nutzen, dass diese Option prinzipiell möglich ist, wenn die Wähler das wollen.“

Für die nächste Zeit müssten die Grünen schnell wieder alte Stärke und Vertrauen zurückgewinnen, so Kindler: „Wir müssen breite Bündnisse für den sozialen und ökologischen Umbau schließen und mehr Menschen für unsere Ziele begeistern. Gerade im kommenden Jahr zur Europawahl wollen wir wieder in die Offensive kommen und konsequent für mehr Demokratie, Klimaschutz und Gerechtigkeit und gegen Rechtspopulismus in Europa streiten.“

 

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