Suchformular

RK: „Durchsichtige Parteipolemik der CDU“- Grünenabgeordneter bei WUG

 

Die Kritik der CDU-Abgeordneten Mechthild-Ross-Luttmann und Reinhard Grindel an den Plänen des Landes, die Förderung von Erdgas mittels Fracking unter verschärften Bedingungen zuzulassen, sorgt weiter für politischen Streit. Der Bundestagsabgeordnete der Grünen und ehemalige Wahlkreisvertreter Sven-Christian Kindler sagte bei einem Besuch der Bürgerinitiative Wittorfer Bürger für Umwelt und Gesundheit (WUG), die Äußerungen seien „sehr dreist“. Denn nicht dem Land Niedersachsen seien Versäumnisse anzukreiden, sondern der Bundesregierung, „die das Bergrecht bis heute nicht reformiert hat“.

Der Antrag der Grünen für ein Moratorium für die Fracking-Technologie in Deutschland sei von der damaligen schwarz-gelben Regierung schlichtweg übergangenen worden. Zudem könne die Landesregierung aufgrund fehlender Gesetzgebung im Bundesberg- und Wasserrecht Fracking-Anträge gar nicht versagen. „Durchsichtige Parteipolemik der CDU hilft nicht den Menschen in der Region. Ich fordere Reinhard Grindel als Koalitionsabgeordneter auf, sich in Berlin endlich für eine Änderung des Bergrechtes mit einem Stopp des Fracking einzusetzen,“ sagte der haushaltpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion in Wittorf. Doch nicht nur das Fracking müsse endlich klarer geregelt werden, sondern in der Region stehe vor allem das Problem der Verpressung von Lagerstättenwasser im Mittelpunkt. Kindler: „Die Besorgnisse hinsichtlich der Verpressbohrstelle in Grapenmühlen sind mehr als verständlich.“ Die Gefahren müssten klarer untersucht werden.

Verbreite diesen Beitrag!
Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA übertragen und unter Umständen auch dort gespeichert. Näheres erfahren Sie hier.