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PM: Kutschfahrt von Niederhaverbeck zum Tütsberghof

Sven-Christian Kindler auf dem Tütsberghof

Sven-Christian Kindler auf dem Tütsberghof

 

 

Grüner Bundestagsabgeordneter Kindler besucht Verein Naturschutzpark in der Lüneburger Heide

Der grüne Bundestagsabgeordnete, Sven-Christian Kindler, besuchte vergangene Woche den Verein Naturschutzpark Lüneburger Heide in Niederhaverbeck und den Landschaftspflegehof Tütsberg.

Zusammen mit Mitgliedern des Kreisvorstandes der Grünen wurde Kindler in der Geschäftsstelle der Stiftung Naturschutzpark von Julia Hallmann, Fachbereichsleiterin „Naturschutz und Informationseinrichtungen“ sowie Dr. Andreas Koopmann, Fachbereichsleiter Landwirtschaft und Naturschutz, zuständig für den Landschaftspflegehof Tütsberg, und Dr. Heike Brenken begrüßt.

Kindler erhielt Einblick in die 100- jährige Geschichte des Vereins Naturpark, der bereits im Jahre 1910 den „Wilseder Berg“ erwarb. Der heutige Landschaftspflegehof Tütsberg ist seit 1928 im Eigentum des Vereins Naturschutzpark und heute Teil der Stiftung Naturschutzpark.

Im Gespräch machten Dr. Koopmann und Frau Hallmann deutlich, dass das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide eines der größten in Deutschland ist und auch eines der ältesten. Der grüne Bundestagsabgeordnete Kindler fand speziell die Besonderheit des Naturparkkonzepts - die Verbindung von Naturschutz und Erhalt einer Kulturlandschaft, die im Wesentlichen durch die menschliche Bewirtschaftung entstanden ist - interessant.

Anschaulich wurde dieses Konzept bei der Kutschfahrt von Niederhaverbeck zum Tütsberg, bei der die verschiedenen Maßnahmen und die Bewirtschaftung der Flächen erklärt wurden. Bei einem kurzen Gespräch mit dem Schäfer der Heidschnucken-Herde wurde deutlich, wieviel Liebe zur Arbeit und zur Natur nötig ist, um diesen Beruf mit Freude auszuüben. Ziel der Fahrt war der Landschaftspflegehof Tütsberg, der inzwischen ein Bioland-Betrieb ist und vom Bundeslandwirtschaftsministerium als „Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau“ anerkannt wurde. Der Hof bewirtschaftet mit sieben Heidschnucken-Herden, einer Ziegenherde und einer Herde von dreißig „Dülmener Pferde“ insgesamt 4.300 Hektar Heide und Magerrasen. Ergänzt wird die ökologische Tierhaltung durch eine vielfältige Fruchtfolge (Buchweizen, Roggen, Hafer, Erbsen, Lupinen), mit der die Ackerflächen bewirtschaftet werden.

„Als ökologischer Demonstrationsbetrieb zeigt der Tütsberghof exemplarisch, wie wunderbar Naturschutz, regionale Landwirtschaft und leckere Produkte zusammenpassen“, so Kindler. „In Niedersachsen treibt Rot-Grün mit Landwirtschaftsminister Meyer die sanfte Agrarwende voran. Auf Bundesebene unterstützt die Bundesregierung leider nur die Agrarindustrie mit Massentierhaltung, obwohl viele Verbraucher davon die Nase voll haben. Auch im Bund müssen endlich die Interessen von Verbrauchern, Landwirten, Tieren, Umwelt und Natur im Mittelpunkt stehen, dafür werde ich mich als Haushaltsberichterstatter für das Bundeslandwirtschaftsministerium weiter einsetzen,“ versprach Kindler.

 

 

 

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