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PM: Kindler besucht Mobilen-Infostand des Dialog Forums Schiene-Nord in Walsrode

Bürgerbeteiligungsprozess nimmt Fahrt auf 


Der grüne Bundestagsabgeordneter, Sven-Christian Kindler, besuchte am Dienstag (10.3.2015) den Mobilen Infostand des Dialog-Forums Schiene-Nord in Walsrode. Kindler erkundigte sich, welche Informationen die Bürgerinnen und Bürger zum Thema Y-Trasse und alternative Pläne zum Ausbau des Schienenverkehrs im Raum Bremen-Hamburg-Hannover, dort bekommen können.

Am Stand gab es vor allem Informationen zum Ablauf des Bürgerbeteiligungsprozesses und darüber, wo man im Internet Informationen über Trassenverläufe und den aktuellen Diskussionsprozess abrufen kann, stellte Kindler fest. Hilfestellung erhalten aber auch alle, die konkrete Fragen haben. Diese können per Internet gestellt werden, aber auch per Postkarte. Alle Fragen sollen im Verlauf des Dialog Forums beantwortet werden.

Im Gespräch mit grünen Mitgliedern des Walsroder Stadtrates und den Mitarbeitern des Infostandes kam auch zur Sprache, welche Sorgen bezüglich der Ausbau-Pläne bestehen. Dazu Sven-Christian Kindler: “Aus grüner Sicht ist in der Frage des Ausbaus der Schieneninfrastruktur das übergeordnete Ziel: Ausbau vor Neubau, nach wie vor richtig, auch in Bezug auf die jetzt ins Spiel gebrachten Alternativstrecken. Der Güterverkehr soll verstärkt über die Schiene abgewickelt werden, um Straßen zu entlasten und weil der Transport über die Schiene für einen effektiven Klimaschutz sinnvoll ist.“ Kindler betonte, dass er den angeschobenen Dialog-Prozess begrüßt, da er den Bürgerinnen und Bürgern zusammen mit den kommunalen Vertretern die Möglichkeit bietet ihre Sichtweise einzubringen.

Wichtig sei aber besonders bei den Kosten-Nutzen Analysen zu schauen, ob alle Aspekte ausreichend berücksichtigt werden. „Die Forderung der Bürgerinitiativen nach unabhängiger fachlicher Unterstützung bei der Beurteilung der Zahlen unterstützen wir ausdrücklich.“

Aus grüner Sicht bietet der Ausbau vorhandener Strecken mit der Entlastung der Knotenpunkte Bremen und Hannover einen flexiblen Weg auch Veränderungen im Verkehrsaufkommen zu berücksichtigen und trotzdem Entlastungen im Güterverkehrsaufkommen zu erreichen. „Bei einer solchen Lösung muss der Lärmschutz für die dann Betroffenen ausreichend und unbürokratisch gewährleistet sein.“

 

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