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Grüne Sommertour des Bundestagsabgeordneten Sven-Christian Kindler in Ronnenberg

Zuerst ging es mit einigen Ronnenberger Grünen auf dem Fahrrad zum Jugendbauwagen nach Benthe.

Hier wurde Sven-Christian Kindler von 12 Kindern und den beiden Bauwagen Betreuerinnen begrüßt. Lisa Maack aus dem Ortsrat in Benthe führte den frisch gestrichenen Bauwagen vor. Die Kinder ließen sich vom Bundestagsabgeordneten ein Autogramm geben. Dann setzen sich alle zusammen auf die Wiese vor den Bauwagen und diskutierten lebhaft mit Kindler über Politik.

Die Kinder sprachen über Krieg und Frieden, aber auch über die neuen Flüchtlingskinder in ihrer Klasse. Auch wollten sie wissen wie lange man als Bundestagsabgeordneter arbeitet. Kindler: „In diesen Tagen, sind die Tage sehr lang. Von 7:00 früh bis spät in die Nacht, da ich mich sehr um Griechenland und Europa sorge und es dazu viel zu besprechen gibt.“ Zum Schluss war noch Zeit für Selfies und ein Gruppenbild mit Sven-Christian Kindler.

Danach ging es weiter mit dem Rad von Benthe nach Weetzen, wo in der Kirchengemeinde die Flüchtlingsinitiative „Willkommen“ zum Gespräch mit Flüchtlingen eingeladen hatte.

Kindler forderte diese wichtige Arbeit durch ein Förderprogramm zur Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements für Flüchtlinge zu stärken!

Außerdem machte der Haushaltspolitiker deutlich: „Viele Kommunen in der Region Hannover leisten sehr viel für Flüchtlinge, sind damit aber aufgrund der steigenden Zahlen finanziell überfordert. Die Aufnahme und Versorgung Asylsuchender ist eine gesamtstaatliche Aufgabe und der Bund darf unsere Kommunen hierbei nicht länger im Stich lassen. Den Kommunen muss jetzt schnell und unkompliziert geholfen werden. Die einfachste Möglichkeit wäre die Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes und die Eingliederung in das Sozialgesetzbuch. Dies würde die Kommunen um einen Milliardenbeitrag entlasten. Unseren Antrag dazu hat die Große Koalition aber leider im Bundestag abgelehnt.“ Den Mitgliedern des Willkommenskreises ist besonders an einer schnelleren Bearbeitung der Einzelfälle gelegen. „Deutschland muss den Flüchtlingen eine Chance geben hier ein richtiges Leben zu führen“ Dazu gehören eine eigene Wohnung und die Möglichkeit zu Arbeiten. „Die Menschen  stehen wenn sie hier ankommen in der Blüte ihres Lebens und  sind  zum Warten verurteilt.“.

Die engagierten Bürger haben auch den Eindruck, dass die Ämter die Integration der Flüchtlinge blockieren, da sie so lange für Entscheidungen z.B.  eine Arbeitserlaubnis brauchen.

Nachdem einer der Flüchtlinge die sehr persönlichen und bedrückenden Erlebnisse seiner Flucht mitteilte, ging es weiter zum Flüchtlingsheim in Weetzen.  Hier konnte sich Sven-Christian Kindler einen Eindruck von der Unterbringung der Flüchtlinge in Ronnenberg verschaffen. Sven-Christian Kindler zum Schluss des Besuchs: „ Der Bund darf Kommunen bei der Flüchtlingsunterbringung nicht länger im Stich lassen“.

 

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