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Anzeiger Lehrte: Grüne beklagen Rechentricks der Bahn – Bundespolitiker will helfen

Bei einem Ortstermin mit dem Grünen-Bundestagsabgeordneten Sven-Christian Kindler nahm sein Lehrter Parteikollege und Ratsfraktionsvorsitzender Roland Schütz zu den Planänderungen der Bahn für den Megahub kein Blatt vor den Mund: „Die Bahn geht mit dem Lärm nicht sauber um, das sind Rechentricks.“ Weil der Schall gemittelt werde, werde aus einer schallenden Ohrfeige nach einer halben Stunde eine Streicheleinheit, nannte er als Vergleich.

Ähnlich urteilt Maik Reiß von der Ahltener Bürgerinitiative (BI) Megaleise: „Viele Schallquellen wie etwa die Kühlcontainer mit eigenen Aggregaten wurden gar nicht aufgenommen.“ Bei den Berechnungen ende der Schall „komischerweise immer am Gartenzaun“.

Kindler, Sprecher für Haushaltspolitik mit Schwerpunkt Verkehrswegeplanung, betonte, dass ein optimaler Lärmschutz beim Megahub im Vordergrund stehen müsse. Die Bahn setze sich oftmals über die Bedürfnisse der Bürger hinweg und schöpfe Mittel für Lärmschutz nicht aus. „Hier kommt das Bundesverkehrsministerium seiner Aufsichtspflicht nicht nach.“ Er versprach, bei Bahnchef Rüdiger Grube und Verkehrsminister Alexander Dobrindt nachzuhaken. Die BI leiste hier wertvolle Arbeit.

Artikel erschienen im Anzeiger Lehrte

 

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