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Grüner Bundestagsabgeordneter Sven-Christian Kindler besucht Bioland-Betrieb in Riepe bei Soltau

Gemüseanbau für Kleinpächter und ökologische Landwirtschaft auf dem Oesenhof

 

Bei strahlendem Sonnenschein besuchte der grüne Bundestagsabgeordnete Sven-Christian Kindler den Bioland-Betrieb der Familie Meyerhoff in Riepe, Bad Fallingbostel. Der Betrieb wirtschaftet seit 19 Jahren ökologisch und  hat sich auch deswegen seine Vielfältigkeit bewahrt. Ca. 90 Hektar Äcker und Wiesen und 40 Hektar Wald werden von dem Familienbetrieb mit zwei Generationen bewirtschaftet. Eva und Jan Meyerhoff legen Wert auf eine biologische Kreislaufwirtschaft, bei der sowohl die Tiere zu ihrem Recht kommen (Schweine, Rinder, Pferde, Hühner und Katzen) als auch der Boden, der mit einer vielfältigen Fruchtfolge bewirtschaftet wird. Das neuste Projekt, das sie in den letzten zwei Jahren angefangen haben, heißt „Kultgemüse“.

„Ich war neugierig, was sich hinter diesem Begriff verbirgt“, so Kindler „und auch darauf wie ein mittelgroßer Familienbetrieb unter den heutigen Bedingungen in der Landwirtschaft ökologisch und wirtschaftlich arbeiten kann.“ Denn, dass der allgemeine Druck auf die Pachtpreise für Acker-und Grünland es auch ökologisch wirtschaftenden Betrieben schwerer macht ihr Einkommen zu erwirtschaften und Pachtflächen zu behalten, weiß auch Kindler.

Der Schwerpunkt des Besuchs galt dem „Kultgemüse“. Dahinter verbirgt sich eine fast 5000 m² große, in Parzellen aufgeteilte Fläche, auf denen Gemüse aller Art angebaut wird. Das Besondere dabei: die Parzellen sind verpachtet und werden von Familien und Einzelpersonen von Frühjahr bis zum Herbst selbst bewirtschaftet. Die Pächter ernten natürlich auch und haben so ihren Gemüsebedarf mit eigener Ernte gedeckt. Die Bestellung im Frühjahr und die Herbstbearbeitung macht der Betrieb. Ein Konzept, das offensichtlich aufgeht, denn die Zahl der Pächter ist schon nach dem ersten Jahr von 30 auf 45 Pächter gestiegen. „Es macht allen Spaß und wir haben ein weiteres wirtschaftliches Standbein“ so Eva Meyerhoff. „Landwirtschaft und Gemüseanbau zum Anfassen, da bekommt man Lust selbst mit zu machen,“ so Kindler.

Bei Kaffee und Kuchen hatten dann auch einige der Pächter Gelegenheit mit dem Abgeordneten zu sprechen. Auf die Frage, warum er diesen Besuch macht, antwortete Kindler: „Es ist für mich wichtig zu sehen, was alles Tolles möglich ist. Ich lerne bei diesen Besuchen immer viel dazu für meine Arbeit in Berlin.“

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