Bewerbung für Listenplatz 4 auf der Landesliste für den Bundestag

Sven-Christian KindlerSven-Christian Kindler

Sven-Christian Kindler

Liebe Freundinnen und Freunde,

2016 war politisch ein krasses, übles Jahr. Auch 2017 wird verdammt hart. Vieles, was wir bisher erreicht haben, steht auf dem Spiel. Ob wir diese Gesellschaft offener, freier und gleicher machen können, ist mehr als unsicher. In diesen schwierigen Zeiten müssen wir Haltung zeigen, zu unseren Überzeugungen und Werten stehen und aktiv für sie kämpfen. Das möchte ich gemeinsam mit Euch im Bundestagswahlkampf tun! Denn ich bin überzeugt davon, dass diese Gesellschaft eine starke GRÜNE Stimme braucht. Wir dürfen die Arena nicht den Schreihälsen überlassen, wir müssen diejenigen sein, die auch die leisen, schwachen und eingeschüchterten Stimmen hören und sie verstärken. Deswegen kandidiere ich in Hannover als Direktkandidat. Deswegen bewerbe ich mich bei Euch mit dem einstimmigen Votum meines Regionsverbandes auf Platz 4 der Landesliste.

Freiheit statt Angst

Zusammen mit Euch möchte ich für eine offene und emanzipatorische Gesellschaft kämpfen. Für eine Gesellschaft, in der jeder Mensch ohne Angst verschieden sein kann. Für eine zuversichtliche Politik, die Sicherheit in den Dienst unserer Freiheit stellt und nicht umgekehrt. Für eine Politik, die Hoffnung macht statt Panik schürt. Wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir stehen selbstbewusst zu unseren Erfolgen, für eine bunte Republik und entschuldigen uns dafür nicht. Im Gegensatz zu allen anderen Parteien rennen wir den Rechtspopulisten nicht hinterher. So sehe ich unsere Rolle im Parteiensystem.

Das heißt: Wir sind diejenigen, die das Erreichte gegen die Angriffe von Rechts verteidigen. Aber das heißt auch: Wir müssen diejenigen bleiben, die diese Gesellschaft weiterdenken und verändern wollen. In unserer Gesellschaft können doch noch lange nicht alle Menschen wirklich frei und gleichberechtigt leben. Es ist weiterhin richtig und notwendig, für die Ehe für Alle, für gleichen Lohn für gleiche Arbeit für Frauen, für die volle Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, für die komplette doppelte Staatsbürgerschaft und für ein humanes Asylrecht zu kämpfen, das diesen Namen auch verdient hat.

In die Offensive für Gerechtigkeit

In Haushaltsdebatten heißt es im Bundestag häufig: Deutschland geht es gut. Ja, es ist richtig, die ökonomische Lage ist zur Zeit gut – im Durchschnitt. Dennoch nehmen soziale Sorgen, Abstiegsängste und ökonomische Unsicherheiten zu und das nutzen Rechtspopulisten aus. Denn gleichzeitig ist auch richtig: Nirgendwo ist die Ungleichheit bei Vermögen in der Euro-Zone so groß wie in Deutschland. Das Rentenniveau sinkt immer weiter und die Mieten in Ballungszentren steigen rasant. Diese sozialen Fragen dürfen wir nicht ignorieren und anderen Parteien überlassen. Soziale Gerechtigkeit ist ein Kernanliegen von uns. Als haushaltspolitischer Sprecher der Fraktion habe ich an vielen Konzepten mitgearbeitet, um Antworten auf die drängenden Probleme zu präsentieren.

Mit einer neuen Wohnungsgemeinnützigkeit wollen wir Akteure fördern, die bezahlbare Wohnungen schaffen und nicht nur auf die Rendite schauen. Ich streite für eine Bürgerversicherung in der Rente, um die öffentliche Altersvorsorge solide und gerecht auszurichten. Wir wollen 10 Milliarden Euro in die Schulsanierung stecken und mit der Kindergrundsicherung endlich etwas gegen Kinderarmut unternehmen. Als Haushälter weiß ich: Soziale Gerechtigkeit hat auch mit Verteilungsfragen zu tun. Wir werden nicht alles nur durch Umschichtungen und Kürzungen finanzieren können. Die Bekämpfung von Armut und Ungleichheit gibt es nicht zum Nulltarif. Deshalb will ich, dass sich Superreiche über eine Vermögensteuer endlich wieder an der Finanzierung unseres Gemeinwesens fair beteiligen.

Der Grüne Kern: Klimaschutz und ökologischer Wandel

Seit vielen Jahren bin ich Pfadfinder. Für mich ist der Schutz unserer Natur eine Herzensangelegenheit. Für mich, für meine Generation und für unsere Kinder und Enkel gilt: Die Bekämpfung der Klimakrise ist die entscheidende Zukunftsfrage. Dafür braucht es uns GRÜNE. Das schaffen weder die SPD, noch die Linkspartei oder die Union. Das muss unser Schwerpunkt im Wahlkampf sein.

Gerade in der Haushaltspolitik steckt viel Potenzial für den ökologischen Wandel. Ich möchte mich im Haushaltsausschuss weiter dafür stark machen, dass der deutsche Staat nicht länger mit Milliardenbeträgen Klimakiller und Umweltzerstörung subventioniert. Das Geld ist im öffentlichen Nahverkehr, in einer tierfreundlichen Landwirtschaft und in ökologisch sanierten Häusern viel besser investiert. Lasst uns 2017 für die Fortsetzung der Energiewende, den Ausstieg aus der dreckigen Kohle und gegen Fracking kämpfen. Lasst uns nach vorne gehen für eine Verkehrswende, die auf Verstand statt auf Autobahnbeton und Verbrennungsmotoren setzt. Unsere Agrarwende in Niedersachsen braucht endlich Unterstützung statt Bremsklötze vom Bund. Dafür streiten wir 2017.

Europa wieder zusammenführen

Ich bin in einem vereinten Europa groß geworden, in Frieden und ohne Schlagbäume. Für mich und meine Generation sind freies Reisen, Studieren und Arbeiten, der Euro, Interrail und offene Grenzen eine Selbstverständlichkeit. Das Jahr 2016 hat uns allen aber gezeigt: diese Freiheit, dieser Frieden ist nicht selbstverständlich. Denn der Nationalismus greift um sich und wir wissen: „Nationalismus heißt Krieg“ (François Mitterrand). In diesem Bundestagswahlkampf geht es deshalb zentral darum, Europa gegen die Rechten und ihren Irrweg zurück in die Nation zu verteidigen.

Um Europa glaubhaft verteidigen zu können, dürfen wir über das, was uns stört nicht schweigen. Wir wollen Europa verändern. Dafür brauchen wir eine ganz andere Europapolitik in Berlin. Ich habe nicht vergessen, wie Wolfgang Schäuble Griechenland aus der Euro-Zone rausschmeißen wollte. Die Austeritätspolitik der Bundesregierung, von der Union angetrieben und von der SPD mitgetragen, hat Europa gespalten und die Euro-Krise verschärft. Millionen junge Menschen sind ohne Arbeit und Perspektive. Eine verlorene Generation in Madrid, Rom und Lissabon kann und darf sich Europa nicht leisten. Europa wird jetzt nur zusammenstehen, wenn es wieder sozial zugeht. Deswegen streiten wir in diesem Wahlkampf auch für ein anderes, für ein besseres Europa. Das geht nur mit einem Politikwechsel in Berlin.

2017 kommt es auf uns an!

Dieser Wahlkampf wird hart. Aber wir haben allen Grund, mit geradem Rücken und mit Mut im Bauch in diese Auseinandersetzung zu ziehen. Lasst uns gemeinsam für einen Politikwechsel eintreten. Lasst uns einen knallgrünen Wahlkampf auf die Beine stellen.

Es geht um nicht weniger als um die Zukunft unserer Demokratie. Packen wir es an!

Viele liebe Grüße
Euer Sven

Biographie

Sven-Christian Kindler

geb. 14.02.1985 in Hannover, verheiratet, ein Kind

Betriebswirt (B.A.)

  • seit 2014 Haushaltspolitischer Sprecher der GRÜNEN Bundestagfraktion
  • seit 2013 Sprecher der niedersächsischen GRÜNEN Landesgruppe im Bundestag
  • seit 2009 Mitglied im Bundestag, Mitglied im Haushaltsausschuss
  • 2007 – 2009 Unternehmenscontrolling bei Bosch Rexroth in Laatzen
  • 2004 – 2007 Duales Studium zum Betriebswirt bei Bosch Rexroth in Laatzen
  • 2004 Abitur an der Käthe-Kollwitz-Schule Hannover
  • 2007 – 2009 Sprecher GRÜNE JUGEND Niedersachsen
  • Seit 2003 aktiv bei GRÜNE JUGEND und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Mitglied bei: BUND, IG Metall, PRO ASYL, FÖS, Attac, DIG, ISM, Europa-Union
  • Hobbys: Bolzplatz, Spielplatz, Bücher, Indie, vegetarisch Kochen, Wandern

Für Fragen und Anmerkungen stehe ich sehr gerne zu Verfügung, sprecht mich gerne an!

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