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100 Jahre russische Revolution – was war’s, was bleibt, was kommt, was soll’s?

Statements von Sven-Christian Kindler und anderen zum Stück 1917 im Schauspielhaus Hannover

Vor dem Oktober war der Februar. Da begann die Revolution. Eine Revolution gegen den Krieg, den Hunger, die Unterdrückung der Frauen, die brutale Herrschaft des Zaren. Im Oktober putschten Lenin und die Bolschewiki gegen die provisorische Regierung. Die Oktoberrevolution löste große Hoffnung, nicht nur in Russland, sondern weltweit, aus. Hoffnung auf eine menschliche Gesellschaft ohne Gewaltherrscher und kapitalistische Ausbeutung. Diese Hoffnung wurde bitter enttäuscht. Es kamen neue Gewaltherrscher, die Millionen Menschen ermordeten – besonders menschenverachtend Josef Stalin. In den Gulags in Sibirien änderte sich nichts. Die Sowjetunion war kein sozialistisches Paradies, sondern ein blutiger Albtraum. Doch 1991 markiert nicht das Ende der Geschichte. Der Kapitalismus produziert immer noch große Krisen, die Ausbeutung von Mensch und Natur ist weltweit immens. Die Hoffnung auf eine andere, menschliche Gesellschaft, das bleibt. Und der Kampf dafür auch.

Sven-Christian Kindler MdB, Bündnis90 / Die Grünen

 

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