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PM "Demokratie darf nicht am Werktor enden!"

Zu den Kundgebungen der Gewerkschaften am 1. Mai erklärt Sven-Christian Kindler, Grüner Bundestagsabgeordneter aus Hannover und Direktkandidat im Wahlkreis 42, Hannover-Stadt II (Hannover Süd):

Am 1. Mai für Arbeitsrechte auf die Straße gehen

Auch in diesem Jahr nimmt Sven-Christian Kindler, GRÜNER Bundestagsabgeordneter und Gewerkschafter in der IG Metall, wieder an der traditionellen 1. Mai-Demo in Hannover teil. Die Demo startet um 10 Uhr am Freizeitheim Linden. Er ruft alle Menschen dazu auf, am Arbeiter*innenkampftag für ihre Rechte auf die Straße zu gehen.

„Die Arbeiter*innenrechte sind nicht vom Himmel gefallen. Sie wurden hart erkämpft, aber wir sind noch lange nicht am Ziel. Gemeinsam mit den Beschäftigten und den Gewerkschaften streiten wir GRÜNE für die Stärkung der Tarifverträge, gleichen Lohn für gleiche Arbeit bei Frauen und Männern, Equal Pay in der Leiharbeit ab dem ersten Tag und den Ausbau der Mitbestimmung in der Arbeitswelt. Gute Bezahlung ist den Menschen genauso wichtig, wie die Mitentscheidung über Arbeits- und Produktionsbedingungen im Betrieb. Deshalb darf die Demokratie nicht am Werktor enden. Das gilt auch für die digitale Revolution. Arbeitsrechte, Mitbestimmung und Gewerkschaften sind unverzichtbar für die Digitalisierung. Das muss politisch und gewerkschaftlich erkämpft werden. Digital geht nur sozial.

Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Neben guter und gerechter Arbeit muss es wieder eine gerechte Steuer- und Finanzpolitik geben. Superreiche müssen wieder mehr zur Finanzierung des Gemeinwohls beitragen, wir brauchen eine neue Vermögensteuer.

In diesem Wahljahr geht es um Vieles: Wenn es um die Arbeitnehmer*innenrechte geht, sind wir GRÜNEN an der Seite der Beschäftigten und Gewerkschaften. Wir streiten für ein solidarisches Europa, das nicht von Merkel und Schäuble kaputt gespart wird, sondern in seine Zukunft investiert. Wir kämpfen für einen Politikwechsel, damit der notwendige ökologische und der soziale Umbau zusammen gedacht und zusammen angegangen werden. Es gibt keine Gerechtigkeit ohne Klimaschutz und keinen Klimaschutz ohne Gerechtigkeit. Dafür streiten wir am 1. Mai und an allen anderen Tagen in diesem Jahr.“

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