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WZ: Recht auf Lärmschutz

Kindler: „Scheinheilig und unehrlich“

WALSRODE. Zur Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage von Sven-Christian Kindler, zum erweiterten Lärmschutz beim Alpha E, erklärt der Grüne Bundestagsabgeordnete und Sprecher der Grünen Landesgruppe Niedersachsen im Bundestag: „Die Bundesregierung muss die Überprüfung eines erweiterten Lärmschutzes für sämtliche Ausbauabschnitte und auch für die Anschlussstrecken beim Alpha E endlich auf den Weg bringen und die Kosten für diese Prüfung übernehmen.“ Dafür müssten die Planungsaufträge an die DB AG mit der Berücksichtigung der Bedingungen aus der Region erweitert werden. Dabei müssten auch die Initiativen an den betroffenen Abschnitten konsequent eingebunden und ihre Anliegen berücksichtig werden. Es könne nicht sein, dass Staatssekretär Enak Ferlemann in der Region vollmundige Versprechen zum Lärmschutz abgebe, aber dann das Bundesverkehrsministerium in Berlin sich weigere, alleine nur die Prüfungskosten dafür aufzubringen. Das sei scheinheilig und unehrlich. Diese Sonntagsreden seien nichts wert. Die vorliegenden Antworten des Bundesverkehrsministeriums zum erweiterten Lärmschutz bei Alpha E zeige erneut: Das Bundesverkehrsministerium ducke sich wieder einmal weg und übernehme keine Verantwortung. Das sei riskant und setze den Konsens aus dem „Dialogforum Schiene Nord“ leichtfertig aufs Spiel. Es sei zentrales Ziel einer klimafreundlichen und zukunftsfähigen Verkehrspolitik, mehr Güter von den Lastwagen auf die Schiene zu verlagern. „Dafür brauchen wir aber auch eine Akzeptanz vor Ort. Das geht nur mit Schutz vor Lärm. Denn Lärm macht krank. Die Menschen in der Region haben ein Recht auf ihre Gesundheit und effektiven Schutz vor Lärm.“

Quelle: Waldsroder Zeitung

 

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