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NOZ: Delmenhorster Wollepark: „Wie in einem Entwicklungsland“

Grüne suchen das Gespräch. 

 

Delmenhorst. Schockierend seien die Zustände Am Wollepark 11 und 12. Die Grünen wollen auf Bundesebene dafür sorgen, dass es eine Handhabe gegen säumige Eigentümer gibt.

Sven-Christian Kindler, haushaltspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, hat sich am Mittwoch schockiert gezeigt von den Zuständen in den Blöcken Am Wollepark 11 und 12. „Diese Zustände, monatelang ohne Wasser und Gas, die kenne ich von meinen Reisen in Entwicklungsländer. So etwas darf es in Deutschland nicht geben.“ Kindler war gemeinsam mit Christina-Johanne Schröder, grüne Bundestagskandidatin für den hiesigen Wahlkreis, sowie Mitgliedern des Kreisverbandes und der Ratsfraktion im Wollepark unterwegs und hat im Anschluss auch das Nachbarschaftsbüro in Düsternort besucht.

„Im Wollepark verletzen die Eigentümer ihre Pflichten, sie gefährden die Gesundheit der Bewohner. Die Kommunen brauchen da dringend eine Handhabe. Wir als Grüne werden uns im Bund für entsprechende Gesetzesänderungen einsetzen“, sagte Kindler.

Sozialen Wohnungsbau fördern

Investitionen in die soziale und ökologische Infrastruktur sieht auch Schröder als dringend erforderlich an. Besonders im sozialen Wohnungsbau müsse dringend etwas geschehen. „Es fehlt an Wohnungen“, machte sie deutlich. Wichtig sei, die Wohngebiete städteplanerisch sozial gut zu durchmischen.der Armuts- und Schuldenfalle herausfänden.

Lobende Worte fanden Kindler und Schröder für die Arbeit des Nachbarschaftsbüros in Düsternort. „Es ist beeindruckend zu sehen, was hier positiv bewegt wird“, sagte Kindler. Es werde wertvolle Arbeit nicht nur beim Thema Integration geleistet. Der Bund müsse dafür sorgen, dass Kommunen mit hohen Sozialausgaben aus der Armuts- und Schuldenfalle herausfänden.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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