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PM: Sven-Christian Kindler besucht die Kooperative Gesamtschule (KGS) in Schneverdingen

Sven-Christian Kindler war im Rahmen seiner Sommertour auch zu Besuch bei der KGS-Schneverdingen. Dabei hatten die Schülerinnen und Schüler des Politikkurses des 12. Jahrganges die Gelegenheit Sven-Christian Kindler kennenzulernen und in einer ausführlichen Diskussion ihre Anliegen vorzubringen.

Am Anfang erzählte er etwas aus seinem politischen Lebenslauf. Einer seiner Beweggründe sich politisch zu engagieren war nach einem Besuch in der KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen für Sven-Christian Kindler die Frage, wie und warum sich eine Gesellschaft aus der Demokratie in Weimar heraus hin zu einem solch menschenverachtenden System wie dem Nationalsozialismus entwickeln konnte. Hinzu kamen aus seiner Zeit bei den Pfadfindern die Erfahrungen in und mit der Natur. Als Betreuer einer Jugendgruppe wurde er erstmalig mit Kinderarmut konfrontiert und der daraus entstehenden Benachteiligung. „Die Beschäftigung mit der Verantwortung aus der deutschen Geschichte und der Wunsch mich für Natur und eine gerechte Gesellschaft stark zu machen, haben mich mit 18 Jahren zur GRÜNEN JUGEND geführt. Dort gab es für mich den Raum, diese Fragen zu diskutieren, mich mit anderen Jugendlichen auszutauschen und aktiv zu werden“, so Kindler.

Die anschließenden Fragen der Schüler*innen waren sehr vielfältig. Über die Energiewende und die Frage des Kohleausstiegs, zur Frage der Verschmutzung der Umwelt mit Plastik, bis zu mehr Rechten für Kinder und Jugendliche, Klimakrise und Agrarwende, und auch zu den rassistischen Angriffen auf Mesut Özil wurde Kindler befragt. Und dahinter stand immer die Frage, was tut die Politik, was kann sie tun und was kann ein Abgeordneter persönlich tun?

Der Bundestagsabgeordnete nahm sich Zeit für die Antworten, auch wenn die Lösungen nicht immer einfach sind. Sven-Christian Kindler machte klar: „Klimaschutz ist heute auch eine Gerechtigkeitsfrage. Unsere Art zu produzieren und zu konsumieren muss sich im globalen Norden grundlegend ändern. Wir können in Deutschland nicht auf Dauer auf Kosten armer Menschen in Bangladesch, Peru oder Sudan leben und deren Lebensgrundlagen zerstören. Und auch unsere Kinder und Enkel wollen in Zukunft noch eine Erde haben, auf der sie friedlich leben können.“ Er sei auch deshalb dafür, den jungen Menschen früher eine Stimme zu geben und das Wahlalter auf mindestens 16 Jahre abzusenken, denn es gehe um ihre Zukunft.

Im Anschluss an die Diskussion wurde im Gespräch mit Gesamtschuldirektor Herrn Taghi-Kahni, dem Oberstufenkoordinator Herrn Herrmann und Gymnasialzweigleiter Herrn Witt die Situation der Schule besprochen und ihre dringenden Anliegen. Als Kooperative Gesamtschule wünschen sie sich eine bessere Unterrichtsversorgung, mit der auch Engpässe besser bewältigt werden könnten, wie zum Beispiel, wenn mehrere Lehrer*innen auf Klassenfahrt sind. Dafür müsste nach Auskunft des Schulleiters eine Unterrichtsversorgung von über 100 % angestrebt werden. Das ist zurzeit nicht der Fall. Auch beim großen Thema „Digitalisierung in den Schulen“ gibt es noch erheblichen Bedarf. Vorrangig ist dabei, dass alle Räume eine gute WLAN–Verbindung bekommen, sodass mit digitalen Medien überhaupt gearbeitet werden kann.

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