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PM: Gendergerechte Sprache in Hannovers Verwaltung: Wichtiger Schritt für Gleichberechtigung!

PM Kindler: Gendergerechte Sprache in Hannovers Verwaltung: Wichtiger Schritt für Gleichberechtigung - So geht moderne Sprache im 21. Jahrhundert


Zur Debatte um eine gendergerechte Verwaltungssprache in der Landeshauptstadt Hannover, erklärt Sven-Christian Kindler, grüner Bundestagsabgeordneter: 

„Ich schreibe schon lange so – denn so geht moderne, gerechte Sprache im 21. Jahrhundert! Ich unterstütze und begrüße den Vorstoß der Stadtverwaltung, der ein wichtiges Signal für die Gesellschaft darstellt. Sprache hat einen großen Einfluss auf unser Denken und unsere Wahrnehmung auf die Gesellschaft. Wer nur von „Bürgermeistern“, „Teilnehmern“ und „Stadträten“ schreibt und spricht, fördert indirekt die Vorstellung, nur Männer seien gemeint. Dies belegen auch diverse Perzeptionsstudien. In einer Gesellschaft, die sich zur Gleichstellung von Frauen und Männer bekennt, müssen alle Geschlechter auch sprachlich zum Ausdruck kommen. Das gilt auch für unsere Verwaltungssprache. 

Um auch das dritte Geschlecht zu stärken, verwenden wir GRÜNE seit 2015 den Gender-Star mit dem auch Transsexuelle, transgender und intersexuelle Personen nicht mehr unsichtbar gemacht und diskriminiert werden. 

Ich fordere, dass auch die Bundesverwaltung sich der diskriminierungsfreien Sprache verschreibt und sich ein Beispiel an der Stadtverwaltung Hannover nimmt, und so endlich alle Geschlechter nicht nur mitmeint, sondern auch sprachlich sichtbar macht.“

 

Photo by Elyssa Fahndrich on Unsplash

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