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PM: Wünninghof – Kindler hakt im Finanzministerium in Berlin nach und reicht Fragenkatalog ein

Foto: @waldemarbrandt67w @unsplash.com

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Der Umgang mit dem Wünninghof in Ostenholz im gemeindefreien Bezirk Osterheide ist seit langem umstritten. Bis hin zur Aussage der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), dass nur noch ein Abriss des denkmalwürdigen Gebäudes in Frage käme. Deshalb hat der grüne Bundestagsabgeordnete Sven-Christian Kindler jetzt nachgehakt und einen umfangreichen Fragenkatalog beim für die BImA zuständigen Bundesfinanzministerium eingereicht. Sven-Christian Kindler ist der grüne regional zuständige Abgeordnete für den Heidekreis mit Regionalbüro in Soltau, sowie haushaltspolitischer Sprecher seiner Fraktion und der zuständige Berichterstatter im Haushaltsausschuss für die BImA. Die Anfrage finden Sie im Anhang.

Dazu erklärt Sven-Christian Kindler:

„Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben muss endlich Klarheit über ihr Vorgehen beim Wünninghof schaffen. Die Vermutung liegt nahe, dass die BImA als Eigentümerin über Jahre Erhaltungsinvestitionen unterlassen und so den Wünninghof dem Verfall preisgegeben hat. Das führt natürlich zu höheren Kosten bei einer Sanierung. Ein Grund ihn abzureißen, ist es aber nicht. Es wäre die Pflicht der BImA gewesen, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen. 

Wir brauchen Klarheit, wie hoch die tatsächlichen Sanierungskosten ausfallen, wie der aktuelle Zeitplan der BImA ist, und welche Maßnahmen sie zur Instandhaltung in der Vergangenheit geleistet hat. Das Angebot der BImA nach Abriss eine Infotafel zum Wünnighof aufzustellen wirkt zynisch. Der denkmalwürdige Wünninghof ist über 500 Jahre alt. Er war früher eines der größten Ausflugslokale der Lüneburger Heide und ist ein Kulturschatz der Region. Den Wünninghof zu erhalten ist ein wichtiges Anliegen für die gesamte Region.

Die Ehrenamtlichen vor Ort und die Bürgerinnen und Bürger in der Region haben ein Recht auf Information, Klarheit und einen offenen und konstruktiven Dialog zur Zukunft des Wünninghofes. Dafür muss aber die BImA die Karten offen auf den Tisch legen.“

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