Umwelt & Bau

Die Klimakrise ist die zentrale ökologische, ökonomische und soziale Herausforderung in diesem Jahrhundert. Wenn wir jetzt nicht radikal das Ruder rumreißen, wird das bisher nicht vorstellbare, katastrophale Konsequenzen nach sich ziehen – besonders für die Menschen im globalen Süden. Bei diesem notwenigen globalen Kurswechsel spielt die Bundesrepublik Deutschland eine entscheidende Rolle. Deutschland wird sein selbstgestecktes Klimaziel von minus 40 Prozent an CO2-Emissionen bis 2020 sicher verfehlen, wenn wir jetzt nicht ambitionierte Maßnahmen auf den Weg bringen und insbesondere den Kohleausstieg einleiten.

Statt wieder auf die dreckige Kohlekraft zu setzen, brauchen wir einen Klimaaktionsplan, mit dem das nationale Klimaziel sicher erreichbar ist und mit dem wir unseren fairen Beitrag leisten, die Erderhitzung auf 1,5 Grad, maximal 2 Grad, zu begrenzen.

Dabei müssen alle Sektoren ihren Beitrag leisten: Neben den Atomkraftwerken müssen auch die besonders klimaschädlichen und alten Kohlekraftwerke stillgelegt werden. Doch auch die Steigerung der Energieeffizienz, der Gebäudebereich sowie Verkehr und Landwirtschaft müssen weit stärker als bislang dazu beitragen, die CO2-Emissionen zu senken. Nur so können wir das Ruder noch herumreißen und das Klimaschutzziel erreichen.

Klimaschutz ist eine gute Investition, die erneuerbaren Energien sind so preiswert wie noch nie und boomen weltweit. Die Energiewende ist eine Erfolgsstory, wird aber von der schwarz-roten Bundesregierung blockiert. Es kommt uns teuer zu stehen, wenn wir die Klimakrise ignorieren und zu wenig oder zu spät etwas tun. Verfehlt Deutschland sein Klimaziel, so wird dies auch international ein fatales Zeichen sein. Umso wichtiger ist es, jetzt kurzfristig wirksame und konsequente Maßnahmen vorzulegen, die Deutschlands internationale Vorreiterrolle wieder herstellen.

Auch wenn die schwarz-rote Bundesregierung in dieser Legislaturperiode endlich die Mittel für die Städtebauförderung und die soziale Stadt erhöht, sind diese Programme nicht solide gegenfinanziert. Dafür gibt es eine Reihe von Kürzungen bei anderen Bauprogrammen. Dringend notwendig – sowohl aus haushalterischer als auch klimapolitischer Sicht – wäre der konsequente Abbau von klimaschädlichen Subventionen. Auch hier gilt: In die Zukunft investieren statt überholte Strukturen zu subventionieren.

Bewerbungsrede Landesliste Platz 4
Auf der Landesdelegiertenkonferenz von Bündnis90/DIE GRÜNEN in Niedersachsen hat sich Sven-Christian Kindler erneut für den Bundestag beworben und wurde auf Platz 4 der Landesliste gewählt.
zu Tagesordnungspunkt 3 der 206. Sitzung am Donnerstag 15.12.2016: „Gesetz zur Neuordnung der Verantwortung in der Kerntechnischen Entsorgung“
„Ankündigungsministerin Hendricks“ – Sven-Christian Kindler zum Klimaschutz
In der Plenardebatte des Deutschen Bundestags ging es heute (22. November 2016) auch um den Einzelplan 16 (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit) im Bundeshaushalt für 2017. Sven-Christian Kindler, Bundestagsabgeordneter aus Hannover und haushaltspolitischer Sprecher seiner Fraktion Bündnis 90/Die Grünen kritisiert in seiner Rede die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.
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Bundestag beschließt Gesetz / Thema weiter in der Diskussion / Vetorecht für Landkreise 
Bundestag beschließt Fracking-Gesetz – Abgeordnete erklären ihr Votum Berlin/Soltau. In namentlicher Abstimmung ist das sogenannte Fracking-Gesetz am gestrigen Freitag in namentlicher Abstimmung mit den Stimmen der Großen Koalition vom Bundestag verabschiedet worden. Dabei haben die Vertreter des hiesigen Wahlkreises unterschiedlich votiert.
Heute Entscheidung im Bundestag – Klingbeil: „Diskussion darf nicht enden“
Zur namentlichen Abstimmung über den Gesetzentwurf zur Änderung wasser- und naturschutzrechtlicher Vorschriften hinsichtlich der Fracking-Technologie am heutigen Freitag erklärt Sven-Christian Kindler, Sprecher der Landesgruppe Niedersachsen der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestag:

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