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Perspektiven für Palästina aus grüner Sicht

Termin: 
20. Juni 2011 -
19:00 bis 21:00

Diskussion, Petra K. Keller im Grünen Zentrum

(Senior-Blumenberg-Gang 1, 30159 Hannover)

Seit Gründung des Staates Israel ist die Weltgemeinschaft eine Antwort auf die Frage schuldig geblieben, welche Perspektive sie den arabischen EinwohnerInnen Palästinas bieten kann.

Der seit vielen Jahrzehnten schwelende Konflikt scheint trotz vieler Bemühungen um eine Verständigung und diverser Friedenspläne immer verbissener und auswegloser zu werden. Aggressive Landnahme und Siedlungspolitik auf der einen Seite, provoziert militanten Widerstand auf der anderen Seite, und umgekehrt.

Für uns GRÜNE gilt mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung ein Formelkompromiss, der einerseits das Existenzrecht Israels und andererseits das Recht der PalästinenserInnen auf einen eigenen Staat betont. Die wichtigen Details einer solchen „Lösung“ erscheinen innerparteilich eher schwammig und stark aus der jeweiligen individuellen Sicht des Betrachters geprägt.   

Dabei gäbe es angesichts der vielfältigen Kontakte zu Israel und Palästina, sowohl von der Region Hannover, als auch vom Landtag oder vom Bundestag für uns längst die Notwendigkeit zu einer differenzierteren, abgestimmten Position, die sich in der von uns mit gestalteten Ausformung der politischen Kontakte ausdrücken müsste.

Um diesen Mangel abzubauen haben wir grüne VertreterInnen aus den Parlamenten in Bund, Land und Region zusammenkommen, um in einem ersten Schritt über ihre jeweiligen Erfahrungen mit dem Austausch mit Mitgliedern der Palästinainitiative Hannover zu diskutieren, und wenn möglich, sich auf gemeinsame Strategien und Ziele zu verständigen.

Eingeladen sind:

  • Sven Christian Kindler, MdB
  • Hans Jürgen Klein, MdL
  • Silke Stokar, Regionsparlament
  • Wilhelm Wortmann, Sprecher der „Palästina Initiative Region Hannover“ 
  • Raif Hussein, Bundesvorsitzender der "Deutsch-Palästinensischen- Gesellschaft"
  • Diskussionsleitung Enno Hagenah, MdL
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