Über Sven

Ich heiße Sven-Christian Kindler und komme aus Hannover. Ich bin als niedersächsischer Spitzenkandidat der GRÜNEN als Abgeordneter in den Deutschen Bundestag gewählt worden. Ich kämpfe für eine klimagerechte und zukunftsfähige Politik, die Investitionen in den wirtschaftlichen Umbau und soziale Gerechtigkeit ins Zentrum stellt.

Neues von mir und meiner Arbeit

Stellenausschreibung: Eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in für die Bereiche Haushalts-, Wirtschafts- und Finanzpolitik

Stellenumfang: Es handelt sich um eine für die Dauer der 20. Wahlperiode des Deutschen Bundestages befristete Teilzeitstelle (32h/Woche). Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an Entgeltgruppe 13 des TVÖD-Bund unterBerücksichtigung bisheriger Arbeitserfahrung. Arbeitsort ist Berlin. Bewerbungsfrist: 06.02.2020 Bewerbungsgespräche: 10.02. und 11.02. voraussichtlich digital Wir sind überzeugt, dass diverse Teams bessere Ergebnisse erzielen. Uns ist die strukturelle gesellschaftliche Diskriminierung von Frauen, Menschen aus der LGBTIQ*-Community genauso bewusst, wie von Menschen mit Behinderung, von Menschen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte sowie Menschen aus nicht-akademischen Milieus. Deswegen freuen wir uns über Bewerbungen von Personen, die eigene Perspektiven auch aus ihrer Biografie heraus mitbringen. Ihre Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte ausschließlich digital (pdf, maximal 5MB, ein Dokument, gerne ohne Foto) an Herrn Stefan Lange unter folgender Anschrift: sven-christian.kindler.ma01@bundestag.de Lisa Badum und Sven-Christian Kindler wollen mit euch diskutieren, wie wir den neuen Klima- und Transformationsfonds sinnvoll einsetzen und Mittel für effektiven Klimaschutz ausreichend bereitstellen. Die wissenschaftliche Perspektive zum Thema liefert der Wirtschaftsweise und Experte für Staatsfinanzen Prof. Dr. Achim Truger von der Universität Duisburg-Essen. Mit dabei: - Lisa Badum MdB, Obfrau im Ausschuss für Klimaschutz und Energie, grüne Bundestagsfraktion - Sven-Christian Kindler MdB, Leiter der AG Haushalt und Sprecher für Haushaltspolitik, grüne Bundestagsfraktion - Prof. Dr. Achim Truger, Wirtschaftswissenschaftler und Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Dienstag 25. Januar 2022, 19.30 Uhr, per Zoom: Hier anmelden unter dem Link: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZIodeCrqz4tHtGWgH632AVxgn1ZMWIMM-h0 Diskutiert gerne mit!

24.01.2022

PM: Gemeinde Wedemark bekommt Förderung aus dem 250 Mio. Euro-Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“

Im Sommer 2021 hatte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen, die vorgesehenen Mittel für das Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ von 25 Millionen Euro um ein Zehnfaches auf 250 Millionen Euro zu erhöhen. Davon profitieren nun 238 Kommunen aus ganz Deutschland, darunter auch die Gemeinde Wedemark in der Region Hannover. Beschlossen wurde das Projekt „Perspektive Wedemark“ mit 344.875 Euro. Dazu erklärt Sven-Christian Kindler, grüner Bundestagsabgeordneter aus Hannover, Mitglied im Haushaltsausschuss und Sprecher für Haushaltspolitik der grünen Bundestagsfraktion: „Es ist großartig, dass mit der Wedemark eine Gemeinde aus der Region Hannover zu den Kommunen gehört, die für ihr Konzept von der Bundesförderung profitieren. Das ist ein toller Tag für die Wedemark! Mit dem Bundesprogramm haben wir ein hervorragendes neues Instrument für lebendige, zukunftsfähige Innenstädte, Ortskerne und Zentren und können Kommunen als starke Partnerinnen vor Ort finanziell unterstützen und begleiten. Innenstädte, Ortskerne und Zentren stehen bundesweit bereits seit langem in vielen Städten und Gemeinden vor enormen Transformationsherausforderungen, die durch die Corona-Pandemie noch verstärkt werden. Mit unserem Innenstadtprogramm sollen Innenstädte, Dorfkerne, Stadt- und Ortsteilzentren als Identifikationsorte der Kommune zu multifunktionalen, resilienten und kooperativen Orten weiterentwickelt werden. Ich freue mich sehr für die Gemeinde Wedemark und für die Menschen vor Ort und bin überzeugt, dass das Projekt sich positiv auf die Lebensqualität und die Aufenthaltsqualität des Zentrums der Wedemark auswirkt. Das sind gute Nachrichten für die Region Hannover und die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinden.“ Lisa Badum und Sven-Christian Kindler wollen mit euch diskutieren, wie wir den neuen Klima- und Transformationsfonds sinnvoll einsetzen und Mittel für effektiven Klimaschutz ausreichend bereitstellen. Die wissenschaftliche Perspektive zum Thema liefert der Wirtschaftsweise und Experte für Staatsfinanzen Prof. Dr. Achim Truger von der Universität Duisburg-Essen. Mit dabei: - Lisa Badum MdB, Obfrau im Ausschuss für Klimaschutz und Energie, grüne Bundestagsfraktion - Sven-Christian Kindler MdB, Leiter der AG Haushalt und Sprecher für Haushaltspolitik, grüne Bundestagsfraktion - Prof. Dr. Achim Truger, Wirtschaftswissenschaftler und Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Dienstag 25. Januar 2022, 19.30 Uhr, per Zoom: Hier anmelden unter dem Link: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZIodeCrqz4tHtGWgH632AVxgn1ZMWIMM-h0 Diskutiert gerne mit!

21.01.2022

Mehr Kohle fürs Klima? So investieren wir in eine nachhaltige Zukunft

Nach 16 Jahren CDU-Regierung wollen wir mit der Ampel den Aufbruch schaffen. Jetzt haben wir die Chance, die eingeschlafene Klimapolitik der letzten Jahre aufzuwecken und endlich richtigen Klimaschutz umzusetzen. Dafür braucht es neben privaten Investitionen auch den Förderung vom Staat. Die Ampel-Koalition hat schon vorlegt: Der Nachtragshaushalt mit seinen 60 Mrd. € für den Klimaschutz und die Transformation wird dazu beitragen die ökonomischen Schäden durch die Coronapandemie in den nächsten Jahren zu überwinden. Öffentliche Investitionen, insbesondere in den klimaneutralen Umbau der Wirtschaft, sind der beste Weg nachhaltig aus der Krise zu kommen. Lisa Badum und Sven-Christian Kindler wollen mit euch diskutieren, wie wir den neuen Klima- und Transformationsfonds sinnvoll einsetzen und Mittel für effektiven Klimaschutz ausreichend bereitstellen. Die wissenschaftliche Perspektive zum Thema liefert der Wirtschaftsweise und Experte für Staatsfinanzen Prof. Dr. Achim Truger von der Universität Duisburg-Essen. Mit dabei: - Lisa Badum MdB, Obfrau im Ausschuss für Klimaschutz und Energie, grüne Bundestagsfraktion - Sven-Christian Kindler MdB, Leiter der AG Haushalt und Sprecher für Haushaltspolitik, grüne Bundestagsfraktion - Prof. Dr. Achim Truger, Wirtschaftswissenschaftler und Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Dienstag 25. Januar 2022, 19.30 Uhr, per Zoom: Hier anmelden unter dem Link: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZIodeCrqz4tHtGWgH632AVxgn1ZMWIMM-h0 Diskutiert gerne mit!

20.01.2022

Rede zur Haushalts- und Finanzpolitik der Ampel-Regierung

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Bis auf ein paar rechtsradikale Verschwörungsideologen hier im Parlament kann ja niemand bestreiten, dass wir weiterhin mitten in einer schweren pandemischen Notlage sind. Leider, leider ist diese Pandemie noch lange nicht vorbei, und wir müssen alles tun, um die Menschen in Deutschland zu schützen. Als Erstes natürlich durch Impfen, Impfen, Impfen. Deswegen ist es besonders bedauerlich, dass der Gesundheitsminister der alten Regierung anscheinend nicht für genug Impfstoff für das neue Jahr gesorgt hat. Denn wir wissen, mittelfristig ist es der Weg aus der Krise und zur Überwindung der Pandemie, die Menschen in Deutschland zu impfen. Wir wissen aber auch: Kurzfristig brauchen wir Kontaktbeschränkungen; wir brauchen Untersagungen, Einschränkungen und regionale Lockdowns. Wir wissen: Das hat erhebliche wirtschaftliche Folgen, das schwächt die Wirtschaftsleistung, das ist eine Belastung für die Beschäftigung. Die internationalen Lieferketten - darauf hat der Bundesfinanzminister hingewiesen - sind durch die weltweite Coronapandemie gestört. Auch haben wir durch die Pandemie und ihre Folgen in den letzten Jahren in Deutschland zu wenige volkswirtschaftliche Investitionen getätigt. Deswegen hat der Deutsche Bundestag 2020 und 2021 zusammen mit der Bundesregierung erhebliche Summen an Krediten zur Bewältigung dieser Pandemie bereitgestellt und die außergewöhnliche Notsituation nach Artikel 115 Grundgesetz festgestellt. Ich will hier mit einem Missverständnis aufräumen: Natürlich waren diese Gelder für die Stabilisierung des Gesundheitssystems, für Krankenhäuser, für Pflegekräfte, für Impfstoffe, für Gesundheitsämter, aber natürlich nicht nur dafür. Sie waren natürlich auch für die Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie, für Wirtschaftshilfen, für das Kurzarbeitergeld. Sie waren explizit auch für öffentliche Investitionen zur Unterstützung der Wirtschaft und zur Stabilisierung der Volkswirtschaft. Das war immer die Linie der Bundesregierung in den letzten Jahren; das war die Linie der breiten Mehrheit in diesem Hause. Ich finde, diesen breiten Konsens sollten wir jetzt nicht aufkündigen; diesen breiten Konsens sollte die Union in der Opposition jetzt nicht aufkündigen. Denn klar ist doch auch: Es wird mit diesen großen ökonomischen Einschnitten nicht einfach sofort aufhören, wenn diese Pandemie überwunden ist; sie werden länger andauern. Jeder vernünftige Ökonom und jede vernünftige Ökonomin wird Ihnen bestätigen, dass öffentliche Investitionen der nachhaltigste und beste Weg aus dieser Krise sind. Deswegen brauchen wir jetzt eine grundlegende, eine große Investitionsoffensive, und die werden wir in dieser Koalition auf den Weg bringen. Deswegen hat die Regierung jetzt einen zweiten Nachtragshaushalt zum Haushaltsgesetz 2021 auf den Weg gebracht. Es wurde gesagt: 60 Milliarden Euro werden dem Energie- und Klimafonds zugeführt. Gleichzeitig wird die Kreditermächtigung nicht erhöht, die ja noch die Große Koalition unter Führung der Union beschlossen hat. Für uns ist klar: Wir wollen damit die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abmildern. Wir sagen: Wenn wir schon investieren, dann müssen wir natürlich auch in das Neue, in die Zukunft investieren, auf den 1,5-Grad-Pfad kommen. Wir können nicht wieder in das Alte, in das Fossile investieren. Wir sind eine Koalition, die sich der Zukunft verschrieben hat. Deswegen sagen wir: Wir wollen eine Politik, die auch nachfolgende Generationen in den Blick nimmt. Was wir hier machen, ist eine generationengerechte, eine smarte Haushaltspolitik. Dazu verpflichtet uns das völkerrechtlich verbindliche Pariser Klimaschutzabkommen, und dazu verpflichtet uns auch das historische und wegweisende Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutz, das nämlich besagt, dass der Staat eine Schutzpflicht gegenüber nachfolgenden Generationen hat. Der Staat hat eine verfassungsrechtliche Schutzpflicht gegenüber unseren Kindern, unseren Enkeln, um ihre Freiheitsrechte auch in der Zukunft zu sichern. Deswegen dürfen wir mit konkreten Klimaschutzmaßnahmen jetzt nicht warten, sondern müssen sie konkret angehen. Das ist die Vorgabe aus Karlsruhe, die wir zu erfüllen haben, und wir legen dafür mit diesem Nachtragshaushalt eine erste Grundlage. Deswegen ist es auch sinnvoll, jetzt finanzpolitisch zu handeln und nicht erst viel später. Wir haben doch alle gesehen, dass in den letzten Jahren die Zahl der Naturkatastrophen und klimabedingten Katastrophen massiv zugenommen hat - weltweit, auch in Deutschland und Europa. In Deutschland haben wir von 2018 bis 2020 drei Dürresommer in Folge erlebt, mit erheblichen Schäden für die Landwirtschaft und unsere Wälder. Kollege Rohde hat auf die schreckliche Tragödie im Ahrtal in NRW und Rheinland-Pfalz hingewiesen, die auch eine erhebliche Belastung für die staatlichen Haushalte darstellt. Bund und Länder rechnen damit, dass allein diese Katastrophe den Staat 30 Milliarden Euro kosten wird. Das zeigt doch: Wenn man Klimaschutz macht - das sagen wir auch klar -, dann gibt es den zwar nicht zum Nulltarif; aber wenn man keinen Klimaschutz macht, dann wird es am Ende richtig, richtig teuer. Das ist die Lehre, die wir hieraus ziehen müssen. Ich bin, ehrlich gesagt, etwas verwundert über die Kritik und die Empörung aus der Unionsfraktion. Kollege Rohde hat auf die Debatten zum zweiten Nachtragshaushalt 2020 im letzten Jahr schon hingewiesen. Der hochgeschätzte ehemalige Kollege Eckhardt Rehberg, damals Sprecher der Unionsfraktion für Haushaltspolitik - sehr guter Mann, wie Andreas Mattfeldt sagt; genau -, hat damals in der Abschlussdebatte zum zweiten Nachtragshaushalt 2020 gesagt, das sei ein „Superergebnis“. In der ersten Lesung hier im Bundestag hat er ausgeführt, dass mit dem Nachtragshaushalt extrem viel investiert würde. Er sprach von - ich zitiere - „Elektromobilität 6 Milliarden Euro, … Wasserstoffstrategie 9 Milliarden Euro, energetische Gebäudesanierung 2 Milliarden Euro“, und er sagte: „Das sind Investitionen in die Zukunft, um aus der Krise herauszukommen und um Deutschland zukunftsfähig zu gestalten.“ Ich finde, Herr Kollege Rehberg hatte damals völlig recht. Er bezog sich dabei auf die Investitionen aus dem Energie- und Klimafonds, dem berechtigterweise unter Inanspruchnahme der coronabedingten Notfallkredite im zweiten Nachtragshaushalt 2020 28 Milliarden Euro zugeführt wurden, nämlich in eine Rücklage, und das war auch richtig so. Wir als Grüne haben das als verantwortungsvolle Opposition damals begrüßt, weil das so richtig war. Deswegen verstehe ich die Kritik der Union nicht; denn inhaltlich ist das, was wir jetzt machen, dem, was die Große Koalition 2020 gemacht hat, sehr ähnlich. Nur ist die Union jetzt in der Opposition; damals war sie in der Koalition, in der Regierung. Um es klar zu sagen: Dass Sie das erst so und dann ganz anders finden, finde ich nicht ehrlich. Das ist keine redliche Haushaltspolitik, das ist Heuchelei und Doppelmoral. Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir halten diesen Nachtragshaushalt für einen ersten zentralen finanzpolitischen Schritt dieser neuen Koalition. Wir zeigen, dass wir entschlossen handeln, dass wir diese Coronapandemie überwinden wollen und dass wir besser aus der Krise herauskommen wollen, dass wir die großen Aufgaben bei der Transformation und beim Klimaschutz mit großen Investitionen angehen. Ich freue mich auf die weiteren Beratungen dazu im Bundestag. Vielen Dank.

15.01.2022
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Berlinfahrten

Als Bundestagsabgeordneter habe ich die Möglichkeit dreimal im Jahr eine Gruppe von 50 Personen zu einer politischen Bildungsfahrt nach Berlin einzuladen.

Die 2-tägigen Fahrten werden von meinen Regionalbüros in Hannover und Walsrode in Zusammenarbeit mit dem Presse-und Informationsamt der Bundesregierung (BPA) organisiert und werden als Bildungsveranstaltung nach dem Niedersächsischen Bildungsurlaubsgesetz (NBildUG) anerkannt.

Berlinfahrten

Als Bundestagsabgeordneter habe ich die Möglichkeit dreimal im Jahr eine Gruppe von 50 Personen zu einer politischen Bildungsfahrt nach Berlin einzuladen.

Die 2-tägigen Fahrten werden von meinen Regionalbüros in Hannover und Walsrode in Zusammenarbeit mit dem Presse-und Informationsamt der Bundesregierung (BPA) organisiert und werden als Bildungsveranstaltung nach dem Niedersächsischen Bildungsurlaubsgesetz (NBildUG) anerkannt.