Vor Ort

Neben meinem Wahlkreis in Hannover betreue ich die gesamte Region Hannover und den Heidekreis. Mit meinem Büro in Hannover halte ich den Kontakt zu den Menschen vor Ort und bin Ansprechpartner für bundespolitische Anliegen der Bürger*innen.

Meine parlamentarischen Initiativen leben davon, dass sich Menschen einbringen. In den sitzungsfreien Wochen bin ich daher viel vor Ort unterwegs, um mit den verschiedensten Menschen auf politischen Veranstaltungen, Aktionen oder bei Besuchen in Betrieben und Vereinen ins Gespräch zu kommen. Der direkte Austausch mit den Menschen vor Ort ist für mich Inspiration, Ansporn und Feedback.

Neues von vor Ort

78 Jahre Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft

Heute vor 78 Jahre wurde das deutsche Vernichtungslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. Wir gedenken heute den Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Die Nazis fielen nicht vom Himmel, sondern im Januar 1933 wurde der NSDAP als stärkster gewählter Partei die Macht von einem Bündnis aus Konservativen, Liberalen, Adel und Industriellen übertragen. Hitler schaffte es 1933 die fragile Demokratie der Weimarer Republik schnell zu beseitigen und baute von Anfang an seine Herrschaft auf die Ausgrenzung von Juden:Jüdinnen, politischen Gegner*innen wie Sozialdemokrat*innen und Kommunist*innen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderungen und Krankheiten, LGBTIQ, Zeugen Jehovas, Pazifist*innen, sozial diskriminierten Menschen am Rande der Gesellschaft und allen, die nicht in die rassistische, menschenverachtende Ideologie der sogenannten Arier passten oder es wagten, der nationalsozialistischen Ideologie zu widersprechen oder gar Widerstand zu leisten. Und dennoch: Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung hat – entgegen aller Mythen und Schuldabwehrerzählungen – die brutale NS-Herrschaft bis zum bitteren Ende 1945 unterstützt. Das drückte sich auch in der aktiven, häufig überzeugten Mitarbeit in den Einsatzgruppen von SS und Wehrmacht aus, die mordend durch die in Osteuropa besetzten Länder zogen (auch die Ukraine) und Massenerschießungen durchführten.

Freitag, 27.01.2023

Statement zu Kostensteigerungen beim Südschnellweg

Die Kosten für den Ausbau des Südschnellwegs steigen und steigen und steigen… Aus den ursprünglich veranschlagten rund 360 Millionen Euro sind inzwischen fast 580 Millionen Euro geworden. Das zeigt ein Bericht des Bundesverkehrsministeriums an den Haushaltsausschuss, über den heute auch die Hannoversche Allgemeine Zeitung auf ihrer Titelseite berichte. ➡️ Ich habe im Haushaltsausschuss im Laufe der Jahre wenige Straßenprojekte gesehen, bei denen in so kurzer Zeit so krass die Kosten explodieren. Die Belastungen für die Steuerzahler*innen beim Südschnellweg schießen durch die Decke - und das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. ➡️ Diese letzte Kostensteigerung ist ein weiterer Grund, die bisherige Planung im Bereich der Leinemarsch kritisch zu überprüfen. Eine geringere Verbreitung des Südschnellwegs spart nicht nur Beton und Bauleistung (und damit viel Geld!), es ist gleichzeitig besser für das Klima und die Naherholung in der Leinemasch. 🌻 Denn im großen Stil Infrastruktur für Autos auszubauen torpediert Klimaschutzziele vor Ort und konterkariert die Bemühungen von Stadt und Region Hannover, sich für eine zukunftsfähige Mobilitätswende einzusetzen. Stattdessen braucht es eine Planung für den Südschnellweg, der der zukünftige Mobilität gerecht wird.

Donnerstag, 26.01.2023

Wahlkreisbüroeröffnung und Neujahrsempfang

Volles Haus, grandiose Gäste! Gestern Abend durften Swantje und ich viele Gäste zu unserem gemeinsamen Neujahrempfang 2023 und der Eröffnung unserer Regionalbüros im Haus der GRÜNEN Niedersachsen willkommen heißen. 🌻 Das freut mich sehr! Denn unsere Regionalbüros sind die Anlaufstelle für alle Menschen in der Region Hannover, im Heidkreis und im Landkreis Celle. Zusammen mit unseren Mitarbeiter*innen sind Swantje und ich hier ansprechbar für eure Anliegen und Nöte, für Fragen, Diskussionen, Unterstützung und Kritik. Dieser direkte Austausch mit euch vor Ort ist für mich Ansporn, Feedback und gibt wichtigen Input für meine Arbeit in Berlin. 💬 Bei Snacks (bio, vegan/vegetarisch) und Getränken gab es noch einmal Möglichkeit das letzte Jahr Revue passieren zu lassen und auf die politischen Kämpfe 2023 zu blicken. Vielen Dank auch an Julia Willie Hamburg - unsere Vize-MP - für das großartige Grußwort! 💚🙌

Freitag, 13.01.2023

PM Sven-Christian Kindler: „Der Bundestag fördert den Neubau des Fössebads mit 6 Millionen Euro - Ein toller Tag für Hannover und Linden-Limmer“

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute in seiner 39. Sitzung insgesamt rund 466 Millionen Euro für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ freigegeben, darunter auch für den Ersatzneubau des Fössebads in Hannover im Stadtbezirk Linden-Limmer mit einer Förderung von 6 Millionen Euro. Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“, das vom Haushaltsausschuss des Bundestages eingerichtet ist und vom Bauministerium bewirtschaftet wird, dient der Förderung von überjährigen investiven Projekten der Kommunen mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung und hoher Qualität im Hinblick auf ihre energetischen Wirkungen. Dabei werden Projekte gefördert, die zum Erreichen der Klimaschutzziele bei Gebäuden beitragen. Weiterhin müssen die Projekte zugleich von besonderer Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Integration in der Kommune sein. Neubauten werden nur dann gefördert, wenn nachgewiesen werden kann, dass eine Sanierung unwirtschaftlich ist. Das hat die Landeshauptstadt Hannover für das Fössebad im Rahmen einer Machbarkeitsstudie nachgewiesen. Die Gesamtkosten für den Neubau betragen rund 31,4 Millionen Euro. Das Bauministerium hat den Antrag der Landeshauptstadt Hannover als besonders förderungswürdig eingestuft. Für den Ersatzneubau des Fössebads in Hannover-Linden-Limmer hat sich Sven-Christian Kindler, Mitglied des Bundestages aus Hannover und Sprecher für Haushaltspolitik der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, persönlich im Haushaltsausschuss und in der Ampel-Koalition eingesetzt. Er erklärt dazu: „Der Bundestag fördert das Fössebad mit sechs Millionen Euro. Das hat der Haushaltsauschuss auf Antrag der Koalitionsfraktionen heute beschlossen. Endlich! Damit steht die Finanzierung für den Neubau des Fössebads. Das ist ein toller Tag für Hannover und Linden-Limmer. Das Fössebad ist ein Wahrzeichen in Linden-Limmer und ein zentraler Ort zum Schwimmen im Westen Hannovers. Das Lindener Freibad als ein zentraler Treffpunkt für Wassersport, Lernen und des Beisammenseins existiert schon seit über 180 Jahren. Ich freue mich sehr, dass ich heute einen Teil dazu beitragen konnte, dass es auch zukünftig so bleibt. Lange war die Förderung und dringende Sanierung des Fössebads unsicher und das Bad immer wieder von der Schließung bedroht. Deswegen ist es toll, dass wir heute im Haushaltsauschuss des Bundestages die Zukunft des Fössebads absichern konnten. Ich möchte mich ausdrücklich für die Zusammenarbeit zwischen dem Bund und der Stadt Hannover bei Oberbürgermeister Belit Onay bedanken, der sich für die Zukunft des Fössebads in Berlin stark gemacht hat. Das zukunftsweisende Konzept der Landeshauptstadt erfüllt höchste energetische und ökologische Standards, z.B. über Passiv-Haus-Komponenten, Luftwasser-Wärmepumpen, Photovoltaikanlangen und eine Wasseraufbereitungsanlage für das Schmutzwasser. Das Fössebad zeigt, dass Breitensport und Klimaschutz Hand in Hand gehen können. Inhaltlich verbindet das neue Konzept ein Familienbad mit dem Wassersport. Denn neben einem 50-Meter-Wettkampfbecken ist auch ein Freibadaußenbecken mit Kindererlebnisbereich geplant. Damit investieren wir in unsere öffentliche Daseinsvorsorge – denn Schwimmen ist mehr als nur „Freizeitspaß“. Viel zu viele Kinder und Jugendliche können nicht schwimmen und diese Misere hat sich in Corona noch verschärft. Dieses Problem gehen wir offensiv an und investieren deswegen ökologisch in unsere öffentliche Infrastruktur.“

Mittwoch, 14.12.2022
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