Afghanistan - Kein sicheres Land! Fotovortrag und Diskussion

Termin: 
7. April 2017 - 18:00

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen stuft Afghanistan nach wie vor als lebensgefährlich ein. Die Sicherheitslage hat sich in den letzten Monaten bedrohlich verschärft und das gesamte Staatsgebiet ist vom Bürgerkrieg geprägt. Die Zahl ziviler Opfer bei Kämpfen und Angriffen hat nach Angaben der UN im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. 2016 gab es fast 11.500 zivile Tote und Verletzte, ein Drittel davon waren Kinder. 

 Trotzdem schiebt die Bundesregierung Geflüchtete aus Afghanistan wieder verstärkt dorthin ab. Das ist unmenschlich, allein politisch motiviert und widerspricht der Sicherheitslage im Land und dem vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge anerkannten Schutzbedarf für diese Menschen.

Der Fotograf Erik Marquardt war Ende 2016 selbst in Afghanistan und hat sich vor Ort ein Bild über die Sicherheitslage im Land gemacht. In seinem Foto-Vortrag schildert er seine Eindrücke und Erlebnisse aus Afghanistan und über die Situation der geflüchteten Menschen auf den gefährlichen Fluchtrouten nach Europa. Im Anschluss an seinen Fotovortrag spricht Frauke Patzke mit ihm, Sebastian Rose vom Flüchtlingsrat Niedersachsen, Belit Onay (MdL) und Sven-Christian Kindler (MdB) darüber:

  • Wie ist die sicherheitspolitische Lage in Afghanistan?
  • Was bewegt die Menschen zur Flucht und wie ist ihre Situation in Deutschland? 
  • Warum schiebt die Bundesregierung gerade jetzt verstärkt nach Afghanistan ab?
  • Welchen Einfluss hat Niedersachsen?
  • Wie sieht eine menschenrechtsorientierte, europäische Flüchtlingspolitik aus?

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Eintritt ist frei

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